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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
128
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l-8 Die Statik der festen Körper.

gegen nur einige Theile allein sich an einander klem-men, ohne daß die übrigen einander zugleich ebenstgenau berühren; so leiden jene allein den Druck undmüssen abspringen, wenn sie nicht genügsame Stärke48k. haben. Würde ein einziger Punct allein gepreßt,so müste er den ganzen Druck K nach der senkrechtenRichtung also einen Druck k nach der Rich-tung iVI? leiden. Wenn man sich nun das Dreyeck1 VX wie im 174 §. vorstellet; so kann man IX alseine geneigte Ebene betrachten, wenn IV horizontalwäre, auf der die Last k nach Ivl? gegen die Grund-linie IV senkrecht drückt: alsdenn müste eine milder

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Grundlinie parallele Kraft Vseyn,

wenn sie mit ? das Gleichgewicht halten sollte, undeben das ist bey der Schraube das Verhältniß zwischender erhaltenden Kraft und der Last. Daher kommt es,daß von verschiedenen Schriftstellern die Sache so vor-stellig gemacht wird, die Schraube sey eine schiefeEbene um einen Cylinder gewunden; und diese Vor-stellung hak wohl nur daher ihren Ursprung, weil maneine schiefe Ebene mit Kraft und Last gewöhnlich nurim Durchschnitt wie ein rechtwinklichtes Dreyeck zeich-net, dessen Hypothenuse die schiefe Ebene vorstellet.Das Dreyeck ^VX ließe sich wohl um den CylinderäkLV so umwinden, daß die Grundlinie umden Umfang der Grundfläche gelegt würde,

und dieFläche IVXsich nach der Cylinderfläche krüm-men müste: solchergestalt würde aus IX dieSchrau-benlinie werden. Wollte man sich aber IX selbst alseine Ebene vorstellen, die so um den Cylinder gewun-den werden sollte, daß aus ihr das eigentliche Schrau-bengewind« würde, so könnt« das mit der Natur einer

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