VI
Vorrede.
allein die Gründe des Gleichgewichts solcherKräfte, die auf feste Massen wirken, sind bisauf die ersten Grundbegriffe zurück geführtworden, um alles derjenigen Evidenz, welcheman sollst nur geometrischen Wahrheiten eigenzu feyu glaubt, möglichst nahe zu bringen: son-dern auch die Gründe des Gleichgewichts derKräfte, wenn sie auf flüssige Massen wirken,habe ich gesucht, auf einfachere Grundbegriffezurück zu führen, als ich im dritten Theil mei-nes mathematischen Lehrbegrisses sonst gewagthatte. Die festen Körper hat man in der Statikbeym Vortrage der ersten Gründe schon längstals bloß trägeKörper ohne Schwere betrachtet,und in der Hydrostatik macht man gleich den An-fang mit Betrachtung solcher flüssigen Massen,die in allen Elementen schwer sind. Das istden Regeln einer guten Lehrart schwerlich ge-mäß. Will man wissen, was die Wirkungder Schwere bey flüssigen Massen für einenErfolg hat, so muß man zuforderst untersu-chen, was mit flüssigen Massen Vorgehen wür-de, wenn sie nicht schwer wären, sonst aber
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