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Steinhöwels Äsop
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dichter bett gemachet ain schönes lobgedicht ze er und ewiger glori deskünigs. Do aber der kiinig daz verhöret, fraget er den dichter, waser begeret, das zimlich wäre, damit wölte er in begaben und syn sinn-rycke kluogbait. Antwürt der Sprecher: Höchster künig, ich begerenit me, wann so vil, daz du mich ainen monet läßest zoller syn dynerbruken und porten, doch nun also, welber gebrecbaffter des lybesüber die bruken durch das tour yn wolle gaun, daz der von ieden ge-brechen ainen pfenning gäbe, es sye boferrüd, ainög, gebrochen,flecbtig oder anders des gelycben. Das ward im von dem künig ver-günstet und mit synem secret bestätiget. Uff ain zyt als der zoller uffder wart säße synes ampts, gienge über die bruken gegen dem tor ainhofroter man mit ainem steken in der band und ainer langen großenkappen, damit er syne arm und angesicht bette bedeket. Zuo demsprach der torwart: Fründ, gib mir den zol, das ist ain pfenning vondem böser. Er widert sieb, den pfenning ze geben, do zoeb er im diekappen von synem kopff und sacke in ain ouggen und sprach: Nun gibzwen pfenning, wann dir gebricht ain oug. Do er im dieselben ouchnit geben weit, zukt er im daz piret von synem kopff und siebt, dazer den grind hat und sprach zuo im: Nun gib dry pfenning, weitestvor nit zwen geben, wann du bist grindig. Er widert sieb, dieselbenouch ze geben. Und als der zoller die mit gewalt von im ryßen weit,stellet er sich ze wer und straiffet syne ermel binder sich und rüstetsieb, [244 a ] gewalt mit gewalt ze vertryben. Do sack der zoller, dazer decktet was an synen armen, und sprach zuo im: Nun gib vierpfennig, so du die dry nit geben weitest, wann du hast flechten. Doer sich derselben ouch widert ze geben, understuond der zoller im die-selben mit gewalt ze niemen; er weret sich, und kamen mit ainanderze ringen. Und als der zoller den böser uff die erden warffe, sahe er,wie syn gemacht zerblasen und zerbrochen waren, und sprach zuo im:Nun gib fünff pfenning; darzuo ward er bezwungen. Do er das klainnit geben wolt, muoß er daz groß bezalen. Darumb erledige dichbezyt uß ainer ieden bescbwürde, daz sie durch langes verziehen nitgrößer werde.

149. viii. De ovibus. 1

Discipulus quidam delectans in plurima fabularum recitatione peti-vit magistrum, ut longam sibi referret fabulam. Cui magister ait:

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1 Coli. 8. Schafe übergesetzt, Alph. 13, 3.

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