310
tr
will ich dir die hundert gehen, wie herüffet ist. Der arm redt so houcher möcht, er hette wider gegeben alles, das er gefunden hette. Dosie in langer zwayung wider ainander hetten gestritten, ward die sachfür den künig geschoben und das gelt euch zuo ußtrag des rechten.Der künig herüffet amen alten wysen, hilft der armen genemmet, dembefalhe er die saclie ze erkunden. Und do die sacke verhöret waz, redund wider red über gegeben, ward der wys man in barmherczikait be-weget, herüffet den armen und sprach: Sag mir in rechter warkait,oh du alles gelt habest wider gegeben, dast gefunden haust. Der armbestätiget daz mit synem aid. Do sprach der wys zuo dem künig:Herre, wilt du, daz ich rechte urtail sprecli in der Sache ? Antwürtder künig: Ja, ich bitt dich, und gebüt es. Do sprach der wys maister:Herr künig, diser ryche man hat großen gelouben und bestätiget synfürbringen mit zügnus vil erbercr lüt, die synen werten gelouben gebeut.Und ist nicht ze gedenken, das er iclitzitt wolle begeren im wider zegeben, das er nicht verloren habe, noch in im iemant schuldig wäre.Von dem andern fall, so ist diser arme man ains guoten bunden allezyt gewesen, und uff syne trüw und euch frimkait ist wol [239 a ] so vilze gelouben, daz er wider gegeben habe alles, daz er gefunden hat.So gib urtail, sprach der künig. Do sprach der wys: Guoter künig, dusolt niemen die tusent guldin zuo dyneu banden, und solt hundertguldin dem armen da von gehen, und was über belybe, das solt dubehalten, so lang, uncz daz der keine, der die tusent guldin habeverloren. Wann diser ryche hat tusent fierhundert verloren, als erdas mit syner trüwe hat bestätiget. Und wann ainer körne, der dieselben finde, die solt du dem ryclien geben. Die urtail gefiele demkünig und allem volk. Do sprach der rych: 0 guoter künig, ich bittedich, du wollest mir genädig syn, wann in rechter warhait, by guotentrüwen, daz sint die tusent guldin, die ich verloren habe. Aber ichbekenne myn mistat, daz ich den armen umb die versprochnen hun-dert guldin weit betrogen haben. Darum!), herr künig, wollest mirgenädig und barmherezig syn, so ich doch myn mistuon nit hab ver-borgen. Der künig erbarmet sich über in und gab dem armen dieversprochnen hundert guldin und die übrigen dem bürg er. Also wardder arme man durch den wysen maister von der anklag des böslistigenkouffmans erlediget, des er im danket, und schied von dann mit denhundert guldin.
# Coflis
' ßrf» se: 1
jj'tns pa» ca
A ipi i
. $1 31jltrreris? Jdnos»ii ducere,
■äedpere volii, quasi per-sditai snmas<: l’os nusquara•sii, duos: *®t, alteraä fa conduci•itiai et par^iiainioveai
Ni
*uan