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Steinhöwels Äsop
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Nanque malo sacrum divis fudisse cruorem,

Quam rabido fauces exsaturare lupo.

Sic quotiens duplici subeunt tristissima casu,

Expedit insignem promeruisse necem.

B

Die xxvii fabel von dem wolff und den kiczi.

Wa iemand bezwungen würde, under zweyen überbösen dingen fabulä

aines ze erwelen, so ist doch das minder schmachlich ufzeniemen, fjbols ü

darvon höre dise fabel. Ain kiczi gieng uff ainem anger, nach by r^ila t

[225 b ] synein hus, zuo dem kam ain wolff, in mainung das ze freßen. r

Aber das kiczy entran im in die statt under die schauff. Do aber der ^ v

wolff merket, daz er es nach syuem willen nit gehaben möcht in frävel,gedacht er daz mit listigen schmaichworten zuo im bringen mögen und ^ ysprach zuo im: 0 du torochts tier, was suoclist du hie in diser statt?siehst du nit, wie in dem tempel das erdrich unsuber und pluotig ist ^ ^von den tieren, die man täglich den götten opffert und ertötet? stekedich nit in dise sorg, daz du alle stund des selben todes warten müßist, 11

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und gee beruß uff den grünen anger, da du in fryhait und sicher lebenmagst. Das kiczi antwürt im und sprach: 0 lierr wolff, lege hin dyne 1

sorg, daz bitt ich; wann weder mit trow noch mit falschem raut HÜ 1

bringst du mich hinuß zuo dir. Wann ob ich mynes lebens und bluot ^Filai

vergießens müste besorgen, so wäre mir doch lieber das bescliähe den Filik J

göten ze eren, wann darum daz ain fraissamer wolff von mir gesettet Fibula i

würde. Fikla ]

Fabularum Aviani finis. Fibula j

Fikk jFilik ]Fibula jFlink zFlink]Flink]Filik:

Fibuln

Filik