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Steinhöwels Äsop
Entstehung
Seite
288
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daz du dyne kreist nach dynem willen mügest erzaigen; wann ich hinklain und raicze dich, und du vermagst dich nit an mir ze rechen.Darum so lerne von mir mit kurczen Worten, das du dyn krafft er-kenest. Halte dich in willen der mindern rott und verachte niemand,so blybst du krefftig.

138. Fabula xxiv de ansere et domino suo. 1

Anser erat quondam generoso germine feta,

Ova que in nidis aurea sepe daret.

Ferebat hanc volucri legem natura superbe,

Ne liceat pariter munere ferre duo.

Sed dominus cupidum metuens evanescere votum,

Non tulit exosas in sua lucra moras.

Grande ratus pretium volucris de morte referre,

Qui tam continuo munere dives erat.

Postquam nuda minax egit in viscera ferrum,

Et vacuam solitis fecibus esse videt,

Ingemuit, tanto deceptus crimine fraudis,

Nam penam meritis retulit ille suis.

Sic quicunque deos uno male tempore poscunt,

Iustius his etiam vota diurna negant.

[222 b ] Die xxiv fabel von der gans und guldin ay.

Weiher an gnuog nit benügen hat, dem wiirt offt daz oucli en-pfüret, das er hat. Darum solt du dankbar syn umb daz guot, dasdir von got gegeben ist und nit in gytikait nach großem stellen, desdu nit noturfftig bist. Als dise fabel bewyset. Ain lierr bett ain gans,die legt im all tag ain guldin ay in ir nest. Die selben gäbe enpfiengeer nit in dankbarkait, sonder begeret er an sie täglichen zway ayer zelegen. Do aber die gans syner gütigkait nit möcht gnuog gethuon,ward er ie mer und mer hiczig zuo dem gold, und betrachtet, wa herdaz guldin ay käme, und gedachte, wie ain großer schacz von gold inder gans läge, von dem das ay käme, und darum!) das er den selbenscbacz uff ain zyt ze maul haben möchte, ließe er die gans ufschnyden

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1 Avian 24. Goldne eier, Av. 33; Pauli 53.