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der sprach ze lere allen tieren: Weiher gern ain rüwigs leben fürenwelle, der mag lernen by unserm sterben, daz [214 b ] er trugen!,äfftenWorten syne auren nit licht dar sol bieten, und alte früntschafft nitringfertiglichen vergaun laße; wann weren wir in ainikait beliben, derleo bett uns nit angesigen.
129. Fabula xv dc Annio et abiete. 1
Horrentes dumos abies pulcerrima risit,
Cum facerent forme iurgia magna sue.
Indignum referens cunctis certamen haberi,
Quos meritis nullus consociaret honor.
Nam mihi deductum surgens in nubila corpus,
Verticis erectas tollit in astra comas.
Pupibus et in patulis media cum sede locamur,
In me suspensum explicat aura velum.
Ast tibi deformem que dat spineta figuram,
Despectum cuncti preterire viri.
Ille refert: Nunc leta quidem bona sola fateris,
Et nostris fueris imperiosa malis.
Sed cum pulcra minax succidet magna securis,
Quam malles spinas tunc habuisse meas.
Nemo sue carnis nimio letetur honore,
Ne vilis factus post sua damna gemat.
Cum pulcer fueris, deformes spernere noli,
Turpia namque vigent, sepe decora cadunt.
[21 5 a ] Die xv fabel von der tannen und dem dorn.
Niemant sol sich syner schöny ze vil überheben und ander lütdarum verachten. Wann offt beschicht, daz die schönen fallent unddie ungestalten belybent. Dar von höre ain fabel. Ain über schönehoche tann, die by ainer deren heben stuonde, verachtet und ver-spottet sie und sprach: Du bist ruch und ungestalt, euch unwirdig bymir ze stand oder kainerlay gesellschafft mit mir ze halten, wann mynlyb ist strak und groß und uff gewachsen uncz in die wölken und myngipfel strekt sich zuo dem gestirn. Oucli behalt ich den Mitteln stuolin den großen schiffen und henket man an mich die segel, den lufft ze
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1 Avian 15. Tanne und dornbusch, Av. 19; Kirchhof 7, 59.