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kenden lachen und kam für den löwen und sprach: Her künig, ichgrüß dich! Du syest ouch gegrüßet, sprach der leo. Doch gee herzuo mir, das ich dich küsse und dir etwas myner haimlichen rauttsage. Antwurt der fuchs: Min her, du siehst, wie ich so bald geloffenbin, daz ich überal bestrebt, unsauber und stinkend bin, und besorge,daz dyne gewaid von dem stank entricht werdent, so ich näher zuo dirgang. Aber so bald ich mich wüsche und erkemme, so körne ich fürdie angcsicht myncs lierren kiinigs, so mag er mir sagen, was im ge-fällig ist. Doch ee daz ich hinweg schaide, so will ich sagen die ur-sacli, warum!) ich her bin körnen. Ich bin in dynem dienst vil nahetdie ganczen weit umgeloffen, daz ich dir erczny suoche, und kan beßereerczny nit erfinden, wann allain dise erczny, die mich ain kriechisermaister hat geleret; das ist die: Ain wolff ist in unser gegend, ain[l62 a ] großer und kurczcr, der von der kunst wegen erczny synensclrwancz verloren hat; von dem sagt man, daz er die besten ercznyhabe. Wann der zuo dir körne, so berüffe in an dynen rautund streke uß dyn schönen fuoß über in und züch im synen balggancz ab, on allain die liut des kopfes und der süß, und dochalso, daz er lebend hin miige louffen, dann schlach die hüt alsowarme umb dynen buch, so geligend dir die grimmen alsbald. Sobald der fuchs das geredt, do gieng er hinweg. Zehand kam der wolffür den löwen. Der leo berüffet in alsbald an synen rautt. Als eraber kam, do reket der leo syne baide fordern süß uff den wolff undzoeh im synen balg gancz ab on allain an dem lioupt und an den süßen,und schluog den also warm über synen buch. Do wurden die fliegen,wefczen und hurnüssel den wolf so ser byßen und stechen, daz er stätlouffen und fliehen muost. Do stuond der fuchs uff ainen hohen leisenund schry mit luter stim spottend: Oho, wer bist du, der über denanger louffst mit dem liütlin und hendtschuochen, so es doch warm ist?hör doch, was ich dir sag: wa du in ain 1ms wandelst, so red wol demlierren des lmses. Bist du zehoff, so red wol von menglichem, versagniemand; wilt du deren kains tuen, so laß es syn als im ist, so be-haltest du dyn hatt. Dise fabel leret menglichen, wellier von jemandgeleczet ist, daz er sich nit understande mit werten ze rechen, als derwolff, noch nit mit nachreden oder scheltworten weder haimlich nochoffenlicb. Sie zaigt ouch, wie daz offt ainer ainem andern ain gruobenmachet und feit selber daryn, wie der wolff gethan hat.
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