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inimici me debitam dixi; magna est vestra fallacia. Ite, nil dabo. Do-cet hec fabula, cautius quibusdam credere.
[94 b ] Die xi fabel vou dem hirsch, wolff und scliauff.
Wie die laicher durch böse list und falsche Zügen die lüt verun-trüwen. Dar von hör ain fabel. Ain hirsch fordert von ainem schauffain groß meß Körens, daz er im schuldig wäre uff ainen benanten tagze bezalen in gegemvürtikait aines wolfes, der des selben ain züg was.Das schauff was erschroken ab dem weis, und bekennet der schuld vorgroßen ängsten, doch begeret er lengers zils. Do das oucli vergieng,erfordert der hirsch aber die schuld. Antwort das schaff: Far hin undscharre den anger und laß den wolff im land umblouffen; ich bin dirnichcz schuldig. Das ich aber die schuld bekent habe, das hat dieforcht gemachet des wolfes. Ir synt baide vol laichery und untrüw;ich gib üch nichcz, wann ich sol üch nichcz. Die fabel leret fürsichsenilen ainen ieden menschen not syn, und zöget zwangen aid nitbinden.
De cervo, lupo et ove.
Cervus ovi presente lupo sic 1 intonat: AmplumVas tritici debes reddere, redde mihi.
Sic iahet esse lupus, paret timens ista iubenti,
Namque die fixo debita spondet ovis.
Fit mora, cervus ovem vexat de sedere facto.
Inquit ovis: Non stant federa facta metu. '
Me decuit presente lupo quecunque fateri,
Me decuit fraudem pellere fraude pari.
Cum timor in portu sedet promissa timorisArent; nil fidei verba timoris habent.
32. Fabula xii de calvo et musca. 1
£9 5* 1 ] Qui sibi facit iniuriam alio pulsante ridendus non est utcalvo fuit iniuriosa musca et nudum caput capillis assidue morsum da-
*
1 sie] fehlt. 2 II, 12. Kahlkopf und fliege, I’hädrus 4, 31; KO'mulus 2, 13.