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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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ben des Generals an den Kaiser von Rußland. Es schreibt der-selbe etwa am 27. Mai:

Ich lege Ew. Majestät einen Rapport des Generals Ka-minskoi mit der unglücklichen Nachricht der nahen Uebergabe vonDanzig zu Füßen. Es ist traurig, daß ich bis diesen Augenblickwegen Mangel an Lebensmitteln in einer Zeit habe in Unrhätig-keit bleiben müssen, wo Napoleon so bedeutende Streitkräfte vorDanzig hatte und der übrige Theil seiner Armee vom FrischenHaff bis zum Narew ausgedehnt war, wogegen ich meine Haupt-kräfte fast auf einem Punkt vereinigt hatte."

Man verspricht mir zum nächsten Donnerstag genug Le-bensmittel, um wenigstens die Armee vereinigen zu können. Ichwünsche, daß dieses Versprechen in Erfüllung geht! Dann würdeich dem Feinde wenigstens einen empfindlichen Streichspielen können, und dadurch den üblen Eindruck vermindern,welchen die Uebergabe von Danzig auf die Höfe von London undWien machen muß."

Am 31. Mai schrieb er ferner:

Uebermorgen verlege ich mein Hauptquartier nach Heils-berg, wo ich einen Theil der Armee vereinige, und wenn ich dasversprochene Brod nur zu einer Erpeditjon von 4 Tagenerhalte, so werde ich den 4. oder 5. Juni die französischen Vor-posten auf dem rechten Ufer der Passarge angreifen lassen, um dieAufmerksamkeit des Feindes zu theilen, indem ich meinen Haupt-Angriff auf das Nensche Korps richte und vielleicht die neben-stehenden Korps trennen werde."

Endlich schreibt der General an den in der Türkei komman-direnden General Meyendorff:

Die schmeichelhaften Aeußerungen, welche mir Ew. Erc.über den Winter-Feldzug angedeihen lassen, und die Wünsche fürmein ferneres Kriegsglück sind mir von einem so kompetenten Rich-ter und geehrten Freunde von dem höchsten Werthe. Meine Hoff-nungen für die Zukunft sind aber sehr gering, und nur die soüberschwengliche Gnade unseres verehrten Souverains und seindringend ausgesprochener Wunsch können mich vermögen, an derSpitze der Armee zu bleiben, obgleich meine militärische Ehre bei