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dem Lande großen Schaden zufügten, da zu den Gewehrmänteln, ^zu den Bedeckungen und Verzierungen der Hütten die Bäume ab-geschält wurden. Der gemeine Mann hatte sich sein Elend nach FMöglichkeit erleichtert, und die Fragen des Kaisers bei den Be-sichtigungen nach ihrem Ergehen nur durch Hurrahs beantwortet. ^Ein solches stilles Ertragen von Beschwerden ist wohl in dem '-»EGrade keinem Volke eigen als dem russischen, und es ist nichtzu leugnen, daß ihm dasselbe vorzugsweise seine große militärische "Tüchtigkeit giebt.
Man hatte fortgesetzt im Hauptquartier an Operationsplä-nen gearbeitet, und scheinen wunderliche Entwürfe zur Sprachegebracht worden zu sein, die aber wohl meist dem General Ben-nigsen fremd geblieben sind, da derselbe jede weit ausgreifendeOffensive so lange abweisen mußte, als nur projektirt und nichtder großen Noth an Menschen, Geld und Lebensmitteln abge-holfen wurde. Die beiden Monarchen verließen daher am 20.und 21. Mai mißmuthig Bartenstein, besichtigten am 22. und23. das L'Estocqsche Korps Divisionsweise, fanden die Truppenin einer äußerst günstigen Verfassung, besonders die zahlreiche,trefflich berittene Kavallerie, und kehrte dann der Kaiser Alexandervon Heiligenbeil über Friedland nach Tilsit, der König nach Kö-nigsberg zurück, von wo er am 8. Juni ebenfalls nach Tilsitabging.
Eine russisch-preußische Erekutions-Kommission unter demFürsten Schachowskoi und dem Kammerherrn Schladen wurdeernannt, um die vom preußischen Staate zu liefernden Lebens-mittel einer regelmäßigen Kontrole von beiden Seiten zu unter-werfen: aber das Alles konnte bei den mehrfach erwähnten Män-geln der Armee - Verwaltung keine genügende Hülfe gewähren,und kam auch solche Einrichtung nunmehr viel zu spät.
Der preußische Oberst Krusemark wurde mit dem russischenObersten Engelmann nach England gesandt, wohl um nach dem ^Fall von Danzig und bei dem üblen Zustande der verbündeten'Armee in Bezug auf das Machtverhältniß, die Landung der Eng- ...länder in Schwedisch-Pommern zu beschleunigen. —
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