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wartete und ;ur Belagerung von Kolberg aufgestellt worden war.Es war zusammengesetzt aus den beiden aus Italien herange-zogenen Divisionen Molitor und Boudet, den beiden spanischenDivisionen la Romana und O'Farill, die aber erst Mitte Junidisponibel wurden, den holländischen Divisionen Dnmonceau undGratien, der vom 8. Korps abgegebenen Division Loison, dembaverschen Reserve-Kontingent, der Kavallerie-Division Carte-ret rc. Es stand dieses Korps von Kolberg längs der Ostsee-Küste und rückwärts echelonirt und hatte wohl die Stärke von55,000 Mann. —
Von der verbündeten Armee betrachten wir zuerst das L'Estocq-sche Korps, das immer noch als ein abgesondertes rechtes Flügel-korps mit einem speziellen Zweck dastand. Die preußischen Trup-pen desselben waren kompletirt, aber durch das Detaschement aufder Frischen Nehrung und durch die Abgaben an das nach Schwe-disch-Pommern bestimmte Blüchersche Korps sehr geschwächt wor-den, so daß sie nur noch 12 Bataillone, 72 Schwadronen und9 Batterien, oder kaum 15,000 Mann zählten, zu welchen, au-ßer den bereits früher zugetheilten russischen Truppen, noch dergrößere Theil des Kaminskoischen Korps stieß. Der GeneralKaminskoi traf mit demselben am 2. Juni ein und wurde in dieReserve gestellt. Es hatte das L'Estocqsche Korps hiernach un-mittelbar vor dem Wiederbeginn der Feindseligkeiten folgende Ein-teilung und Aufstellung:
Vorposten.
Rechtes Flügel-Detaschement des Majors Arnim beiLeusuhn, Schettnienen.
k- Vorposten-Brigade des Obersten Wiersbitzki — 2. Ba-taillon Prittwitz- und 1 Schwadr. Köhler-Husaren, Füsilierbat.Bergen und ^ reitende Batterie Graumann — bei Grunau und^gend gegen Braunsberg.
2. Vorposten-Brigade des Majors Zielen — 4 Schwadr-Württemberg-Husaren, Füsilier-Bataillon Wackenitz, ^ reitende Bat-terie Graumann — zur Beobachtung der Passarge von Brauns-berg bis zur Plaswicher Mühle.