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Dies die Beschaffenheit der beiden Nehrungen.
Das Uebersetzen bei Pillau auf Prahmen dauert L—^ Stunde,bei Ostwind auch wohl 1 Stunde; nur heftige Stürme unterbre-chen die Kommunikation gänzlich.
Von Neutief bis Bodenwinkel ist der gewöhnliche Weg zujeder Jahreszeit brauchbar. Er geht Anfangs näher dem Haff-strande, bald als beschwerlicher Sandweg, bald auf benarbtenGrasflächen. Vom großen Bruch, 2 Meilen von Neutief, ab,hört die Kommunikation am Haff auf; der Weg geht nach demSeestrande über und wird beim Ueberschreiten der Dünen beson-ders beschwerlich, geht aber dann auf harten Grasflächen am Fußder Dünen und zuletzt am Strande fort. Von Kahlberg ab trittfester, sandiger Waldweg, balo in der Mitte der Nehrung, baldnahe am Haff bis Bodenwinkel ein.
Bei ruhiger See kann man bereits von Neutief aus hartan der See auf dem Strande bis in die Höhe von Kahlberggelangen und findet einen ganz festen, ebenen Weg. Tritt hoch-gehende See ein, so findet man hinter dem Schutzdünendammeinen Weg, der aber durch den Sand beschwerlich und ungleich ist.
Auf der Danziger Nehrung führt die eigentliche Straße vonBodenwinkel als zu jeder Jahreszeit brauchbarer, meistentheils san-diger Weg unmittelbar südlich der Dünen über Stutthoff, Kobbel-grube, Steegen, Pasewark, Nickelswalde, Wordel, Bohnsack undHeubude auf den Ganskrug, wo das Uebersetzen über die Weich-sel 8 — 10 Minuten dauert. Auch auf dieser Nehrung ist dieBewegung der Truppen längs des Seestrandes nirgends behin-dert, aber öfter durch den beweglichen Sand sehr beschwerlich, wo-gegen hier wie auf der frischen Nehrung, der eigentliche Strand-weg hart an der See, bei ruhigem Wetter wegen seiner großenFestigkeit besonders brauchbar ist.
Aus dem oben Gesagten ergiebt sich sehr bald, daß demMarsche größerer Truppenmassen auf der Nehrung keine beson-deren natürlichen Hindernisse entgegentreten, und daß von demTage ab, wo die Masse der Entsatztrnppen bei Neutief übergesetztwar, der Marsch von 12^ Meilen bis Danzig bei einiger An-