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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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Anstrengung und Tätigkeit gelang es ihm, die Descente undhm Graben-Uebergang, vermittelst einer stark mit Faschinen be-deckten doppelten Sappe, bis dicht zu den Pallisaden am Fuß desJastions Jerusalem auszuführen.

Das Entsatzkorps verhielt sich während des ganzen Tagesruhig, blieb aber unterm Gewehr, um im Fall eines Sturmesauf den Hagelsberg, den Wünschen des Gouverneurs durch einenAngriff gegen Langfuhr und Umgegend zu entsprechen. Die Zer-störung der Descente hatte indessen die Ausführung eines Stur-ms unmöglich gemacht, weil die Flanke des Bastions Schütznoch mit drei Geschützen besetzt war und der Belagerer sich»och keinen Weg durch die Pallisaden im Graben hatte brechenkönnen.

Am 21. Mai- Durch die abermalige Vollendung der DeS-ceute und durch die Ausführung des Graben-Ueberganges warder Belagerer in Stand gesetzt, mit Anbruch des Tages gedecktbis an die Pallisaden zu gelangen. Er benutzte diesen Umstandund fing an, die Letzteren auszuheben, so daß er sich einen Durch-gang von 40 50 Schritt Breite bildete, durch welchen derSturm ausgeführt werden konnte. Von Seiten der Festung unter-ließ man nicht, alle Mörser gegen die bedeckte Sappe zu richten,konnte jedoch bei der großen Nähe nichts bewirken. Eben so un-wirksam war das Feuer der Flanke Schütz, welche mehr alsM Kanonenkugeln gegen die bedeckte Sappe schoß, da die fehler-hafte Lage der Flanke eine reine Bestreichung der Pallisadirungam Fuß der Eskarpe verhinderte und die Kanonenkugeln meistdurch den obern Theil der Sappe gingen, ohne diese zu zerstören.Der Ingenieur vom Platz schlug daher vor, dasselbe Mittel inAnwendung zu bringen, das der Belagerer mit Erfolg gegen dieHohltraverse angewandt hatte. Obgleich die Pallisadirung imraben dadurch in Gefahr kam, mit zu verbrennen, so ließ man>esen Umstand doch um so mehr unberücksichtigt, als der Feind>e Pallisaden bereits durchbrochen hatte. Demzufolge gingen umUhr Nachmittags 4 Jäger mit Pechkränzen aus die bedeckte"PPe los und setzten sie an drei Stellen in Brand. Der Be-ßrer wandte alle Mühe an, um, trotz des heftigen Kartätsch-