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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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die Engländer bereit, auch für den Fall, daß widrige Winde eineUnterstützung durch die Schiffe unmöglich machten, zu Lande nnt-znfechten.

Am 13. Mai. Das Feuer der Belagerungs- und Festungs-Artillerie dauerte mit Heftigkeit fort. Der Belagerer kam in derVervollkommnung seines Kouronnements nur wenig vorwärts.In der Nacht zum 14. ging er mit der Sappe gegen die Hohl-traverse im eingehenden Winkel des gedeckten Weges, rechts desRavelins Hagel, vor, und gelangte bis ans 3' von den Palli-saden. Vor der Spitze des Bastionö Jerusalem begann der Be-lagerer ein Haubitz-Emplacement anzulegen, um den gedecktenWeg vor der linken Face dieses Bastions zu beherrschen und diebezeichnte Hohltraverse zu zerstören. Ein Versuch, die Pallisadennmzuhauen, scheiterte an deren bedeutenden Stärke. In Folgedessen erklärten die Ingenieurs die Ausführung eines gewalt-samen Angriffs so lange für unausführbar, als es nicht gelun-gen sei, die Pallisadiruug durch Geschütz- oder Minenwirkungzu zerstören.

Auf das Gerücht, der Belagerer miuire das Navelin Hagelund die beiden anliegenden Hohltraverseu, sah sich der Ingenieurvom Platz veranlaßt, die noch vorhandenen drei MineurS zurAnlegung von drei Horchgäugcn gegen die bedrohten Punkte zuverwenden. Im Laufe der ganzen Nacht konnte man nichts vonfeindlichen Minen-Arbeiten hören. Ein Minen-Angriff gegendas Navelin und gegen die Hohltraverse links war auch wenigwahrscheinlich, da die Entfernung vom gedeckten Wege bis unterdas Navelin und die genannte Hohltraverse mehr als I4<>' be-trug, das Kouronnemeut sich auch gar nicht bis vor diese letz-tere Baulichkeit ausdehnte. Die Hohltraverse rechts bot dagegenum so mehr einen Angriffspunkt, als dieselbe den Fortschrittendes Belagerers am nächsten und am hinderlichsten war. Umdemnach einer feindlichen Gallerte sogleich mit einer Quctschmiiieentgegentreten zu können, wurde der dortige Horchgaug bis zu15' vertieft und eine Ladung von 0l> Pfund in Bereitschaft ge-halten.

Ein kleiner Ausfall von der Wache des gedeckten WegeS