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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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Die gewandte Sappe auf der Kapitale des Navelins Hagel warzwar bis auf 5 Schritt von der Glaciskrete vorgerückt, aber zubeiden Seiten nur eine Strecke von 14" Länge kourvnnirt worden.Durch die Anlage eines Tranchee-Kavaliers beherrschte der Be-lagerer nunmehr den gedeckten Weg vor dem Ravelin Hagel der-gestalt, daß am Tage nur die Hohltraversen in den eingehendenWaffenplätzen besetzt gehalten werden konnten.

Das Bombardement auf die Stadt und die Werke des Ha-gelsberges dauerte fort; jedoch trotz dem, daß Letztere besondershart mitgenommen wurden, glückte es dem Vertheidiger dennoch,die Arbeiten des Feindes am Kouronnement während des Tagesfast ganz zu verhindern. In der Nacht gelang es den Franzosenzwar weiter zu arbeiten, aber da des Feuers wegen nur mit dervölligen Sappe gearbeitet werden konnte, so waren die Fortschritteauch nur gering. Die gegen das Bastion Jerusalem gerichteteSappe erreichte den ausspringenden Winkel des gedeckten Wegesvor dem Bastion.

In der Stadt hatte das fortgesetzte Bombardement bereitseinen erheblichen Schaden angerichtet, der Pulvervorrath war sehrgeschmolzen, die Garnison fast bis zur Hälfte konsumirt und derRest so erschöpft, daß ein baldiger Entsatz höchst nöthig und vomGouverneur dringend erbeten wurde.

Dem M. Lefebvre war die Lage der Garnison nicht unbe-kannt; die Versammlung mehrerer Transportschiffe auf dem fri-schen Haff und andere Anzeigen hatten die Aufmerksamkeit desBelagerers erregt; der Marschall hatte nicht nur Napoleon voneinem wahrscheinlichen Entsatzversuch der Verbündeten Meldunggemacht, sondern auch den General Oudiuot, der mit seiner Gre-nadier-Division im Marienburger Werder stand, aufgefordert, sichzu seiner Unterstützung bereit zu halten. Der Holm wurde stär-ker besetzt und durch drei Floßbrücken mit der Nehrung verbunden.Die Verbindung mit dem linken Weichsel - Ufer unterhielt mannoch durch Fähren in der Gegend der kleinen Kalkschanze.

Um sich indessen wo möglich noch vor dem Eintreffen einesEntsatzes in den Besitz der Festung zu setzen, und so zugleichdem dringenden Verlangen Napoleons zu entsprechen, war der

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