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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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in der nächsten Nacht 24 Bomben in dieselbe geworfen und dannein Ausfall von 200 Freiwilligen dagegen unternommen werden.Da indessen die 12 Bomben, welche vom Bastion Jerusalem ausgeworfen wurde», gänzlich fehl gingen, vom Bastion Schütz dasWerfen ganz unterblieb, auch die Besatzung der Sappe das Ge-wehrfener keinen Augenblick einstellte, so wollte man die Ausfall-kuppen nicht dem ungeschwächten feindlichen Feuer aussetzen; siewurden zurückgezogen und der Ausfall unterblieb abermals.

Die Arbeiten der Mineurs hatten einen bessern Fortgang;man war in beiden vorgetriebenen Galerien bis ans 17^ Längevorgeschritten, hatte die Pallisadenlinie 1^ hinter sich, und es warAussicht vorhanden, auf diesem Wege den zu erwartenden Tran-chee-Kavalier in diesem Theile des Kouronnements zn zerstören.

Um die Jsolirnng der Festung vollständig zu machen unddie Verbindung der Einschlicßungstrnppen aus beiden Ufern derWeichsel durch Erbauung einer Brücke unterhalb der Festung ansdem kürzesten Wege Herstellen zu können, beschloß der M. Lefebvre,sich des Holms und der kleinen Kalkschanze zu bemächtigen. Durchden Besitz des Holms, der die rechte Flanke des Retranchementsdeckle, konnte der Belagerer nicht nur die Linien des Holzraumesund die Werke am Olivaer-Thor im Rücken beunruhigen, sondernauch die Niederstadt, die bisher nur wenig gelitten hatte, durchein Bombardement verwüsten. Da der Marschall einen Entsatz-Versuch der Festung binnen Kurzem erwarten mußte, so beeilte ersich mit der Unternehmung gegen den Holm und wollte durchUeberschreitnng der Laake den Angriff mit allen seinen Kräftenauf der Nehrung unterstützen-

Die Nacht zum 7. wurde zur Ausführung bestimmt 800 M.auserlesener Truppen, Badener, Franzosen und Polen, sollten denAngriff vom linken Ufer ansführen; der General Drouet zur sel-Zeit die kleine Kalkschanze angreifen.

Bon Seiten der Festung war man bereits um 0 Uhr AbendsM eine Unternehmung gegen den Holm dadurch aufmerksam ge-wacht worden, daß man 15 Wagen mit Kähnen und BretternZigankendorf nach Schellmüht fahren sah. Der Gouverneuriandte sofort den Fürsten Tscherbatow nach dem Holm, der mitm. 30