453
iitz
!U
ffü
»«
)»sll
»a-
»ch«
W
«»
ji»'
Ms«
«zi^
j«
ißi»
>,z is
HM
i»>l^
!N>^
iZ-l.
,F
solle, und die Festung entsetzt werden soll; bis dahin aber sie zuHelten, ist von der äußersten Wichtigkeit, indem hiervon der Er-folg einer ganzen Kampagne abhängt. Unter dieser Zeit erhalteich meine großen Nenforts, als wie auch die Zufuhr von Lebens-mitteln, und kann überzeugt sein, den Feind zum Weichen zu brin-ge», ohne jetzt nöthig zu habe», etwas vn pri-so zn setzen—"
Lb der General sich selbst in seinen Hoffnungen getäuschtbat, oder ob er das preußische Gouvernement absichtlich hat täu-schen wollen, um es abzuhalte», an einen Separat-Frieden zudenken, oder ob er dem Gouverneur von Danzig mit solchen Ver-heißungen hat den Mnth einflvßen wollen, die Vertheidigung ansdas Aenßerste zu treiben, mag dahingestellt bleiben. Jedenfallsgeht aus jenem Schreiben hervor, daß dem General Bennigsendie Wichtigkeit von Danzig vollständig anfgegangen war.
Um nun z» benrthcilen, was der General «n Glleck' zumEntsatz von Danzig Ende Aprils leisten konnte, wird es nvth-loendig, die Lage der Armeen augenblicklich ins Auge zu fassen.
Die russisch-preußische Armee hatte den Rest des MärzeSund im April ruhig in den früher angegebenen Kantonirungengestanden; nur Vorposten-Neckereien hatten angedeutet, daß keinWaffenstillstand zwischen beiden kriegführenden Armeen geschlossenworden sei.
An der Retablirung des L'Estocqschen Korps war auf dasThätigste gearbeitet worden; bereits am 10. April war das Korps,bis auf einen geringen Theil der Kavallerie, vollständig komple->ir>, eine reitende, 2—lipfündige Fußbattericn, 2 reitende Opfern-der und ein Pontontrain neu geschaffen worden. Die Füsiliererückten wieder zn den Vorposten-Brigaden, die Musketiere undGrenadiere wurden zum Gros zurückgenommen, und ein Vor-posten - Loutien aus allen Waffen unter dem General Stutter-hüm organisirt. Ein Postenkordon längs der Haffküste sicherteden Rücken des Korps gegen feindliche Landungen, bis die Er-oberung der freien Schifffahrt auf dem Haff die Zurücknahmedesselben gestattete. Die Verpflegung des Korps hatte AnfangsKosten Schwierigkeiten unterlegen, da die Wege sehr schlecht undor größte Theil der Landfuhren zum Dienst der russischen Armee