wiederung des Königs vom 10. Mai gab der Forderung Napo-leons nach, erklärte jedoch, daß man zuvor die Grundlagen desFriedens kennen wolle. Am 17. Mai antwortete Napoleon, daßdiese Grundlagen in zwei Worten abgefaßt werden könnten: „.'-Kg,-litü vt reprooitü outro les ckeux iriassss lielligvrantes; I'^n-;Is-terro et In. Russie lvront pour ins8 nllies eo gue js fern,xour los leurs." Auf dies Schreiben antwortete der König am2l. Mai aus Heiligenbeil mit wenigen Worten, daß er dasselbeseinen Verbündeten mitgetheilt habe; und damit waren die Unter-handlungen beendet, da die Entscheidung durch das Schwert bin-nen wenigen Tagen erfolgen mußte und Preußen einen Vertragmit Rußland eingegangen war, zu dessen Erfüllung Napoleon nurdurch das Schwert gezwungen werden konnte.
Am 26. April nämlich war zu Bartenstein, wohin sich derLord Hutchinson und der schwedische Bevollmächtigte begeben hat-ten, eine Konvention abgeschlossen worden, in welcher der Haupt-sache nach sestgestellt wurde:
Die Verbündeten erklären, keinesweges die Absicht zu habe»,Frankreich zu demüthigen, oder sich in dessen innere Verhältnissezu mischen; sie wünschen nur, dessen fortgehenden VergrößerungenSchranken zu setzen, die Selbstständigkeit der übrigen Staatendurch ein besseres System der Grenzen und des Gleichgewichtssicher zu stellen und diejenigen zu entschädigen, welche Verlusteerlitten hätten.
Rußland verpflichtet sich, alle Kräfte anzuwenden, um diepreußische Monarchie in ihrer früheren Macht herzustellen; es ga-rantirt ihr ein Aequivalent für diejenigen Provinzen, welche nichtzurückgegeben werden könnten, und eine bessere militärischeGrenze.
Die Verbündeten erkennen die Nothwendigkeit der Unabhän-gigkeit Deutschlands an, daß aber eine solche Unabhängigkeit nichtbestehen könne, so lange Frankreich Herr des Rheines sei, oderTruppen in Deutschland habe. Ohne die frühere deutsche Ver-fassung Herstellen zu wollen, sind sie Willens, einen Bund zuschaffen, der durch eine gute militärische Grenze und eine Verthei-digungslinic, parallel mit dem Rhein, garantirt werde. Ein ffl-
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