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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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nere der Stadt zu bewerfen begannen, während man versuchte,mit den übrigen geringen Mitteln die Wälle, besonders aber dieSchifffahrt auf der Weichsel, zu beunruhigen. Zu dem letztemZwecke wurden, außer den Geschützen in der Redoute 5., noch2Opfünder weiter abwärts aufgestellt.') Eine Abtheilung un-icr dem Kapitain Tardivelle setzte sich im zweiten Legan fest undwußte sich auch, trotz des Feuers vom Holm aus, zu behaupten.Hierdurch wurde die Schifffahrt am Tage schon sehr erschwert,aber längs der Schuten-Laake und während der Nacht dauertedie Wasserverbindung ungehindert fort. Auf der Nehrung wur-den die Verschanzungen vorwärts Heubude beendet und in Ver-theidigungsstand gesetzt.

Am 13. April. Schon in der Nacht hatte der Gouver-neur befohlen, sich wieder in den Besitz der Bousmard-Schanzezu setzen; das Grenadier-Bataillon Schmcling, 150 Füsiliere vonRembow ausgeschwärmt voran, und gedeckt in der rechten Flankedurch ein russisches Bataillon, führte unter dem Schutze der Festungs-Artillerie diesen Befehl Morgens 8 Uhr glücklich aus. Die sächsi-sche Besatzung wurde mit solcher Heftigkeit angegriffen und mitdem Verlust von 3 Offizieren und 40 Mann an Gefangenen ausdem Werke geworfen, daß die verfolgenden Grenadiere bis in diezweite Parallele gelangten. Jetzt eilten aber von allen SeitenTruppen zur Ausnahme und Unterstützung der zurückgeworfenenSachsen herbei. Der M. Lesebvre, begleitet von den GeneralenMichaud, Puthod und Dufour, kam an der Spitze eines Ba-taillons des 44. Linien-Regiments selbst herbei und führte dieTruppen zum erneuten Angriff vor. Die Schanze wurde in derFront angegriffen und in der rechten Flanke von Aller-Engel herumgangen. Da von Seiten der Festungs-Artillerie am Olivaer-Thor und längs des Stiftswinkels nichts geschah, um diese Um-gehung zu verhindern, auch das am Olivaer-Thore aufgestellteKavallerie-Detaschement unthätig blieb, so wurde die Besatzung derSchanze überwältigt und mit einem Verluste von 30 Mann ver-trieben. Der Lieutenant Raab, gen. v. Thülen, vom Füstlier-Bat.

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