immer gelingen, die schwach besetzte Linie irgendwo zu durch-brechen."
„Wollte man die Nehrung ernsthaft vertheidigcn, so mußte,in Betracht der angedeuteten Beschaffenheit des Landes, der Gou-verneur von Danzig zu der Zeit, wo das Erdreich noch offenwar, Verschanzungen in dem auöspringenden Winkel der Nehrungund längs der beiden Weichsel-Arme anlegen lassen- Es mußtendiese Verschanzungen aus geschlossenen Werken, mit einer hinläng-lichen Anzahl Geschütz, bestehen, damit sich in ihnen eine geringeMannschaft gegen eine überlegene Macht so lange behaupten konnte,bis die Soutiens heranrückten; sie mußten so gelegt werden, daßsie den Strom gehörig bestrichen und den landenden Feind mitKartätschen empfangen konnten. Die Punkte, wo solche Werkeanzulegen waren, bezeichnen sich sehr bestimmt, und wurden auchvon dem General Rouquette sehr richtig erkannt. Es waren noth-wendig: 2 geschlossene Werke beim Danziger-Haupt, an dem Ost-und West-Ende des Dammes, um das vorliegende niedrige Terraindes Hauptes, das bei hohem Wasser immer überschwemmt wird,so wie beide Weichsel-Arme zu bestreichen; ferner ähnliche Werkebei Schoenbaum, Prenzlaff und Freyenhubcn an der Elbinger- undbeim Schusterkrug an der Danziger-Weichsel. Zur Besetzung die-ser Werke und zur Beobachtung der übrigen Punkte des Stro-mes waren als Minimum erforderlich: 1100 M. Infanterie, 150Pferde und 16 Geschütze, zur Reserve aber 1000 M. Infanterie,200 Pferde und s, reit. Batterie, zusammen 2-100 M- Infanterie,350 Pferde und 20 Geschütze, mit welcher Mannschaft man miteiniger Sicherheit auf einen günstigen Erfolg der Verthcidigungrechnen konnte."
„Es waren diese Truppen folgendermaßen zu vertheilen:",,^L. zur Besetzung der Werke und zur Beobachtung desStromes:
bei Krakau, Neufehr und
Bvhnsack .... 50 M. Inf. 50 Pferde,
bei Bohnsacker Weide >00 - - 3 -
150 M. Inf, 53 Pferde-