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ihrem zum Theil mangelhaften Zustande war die Besatzung fürdiese und das außerdem zu behauptende Terrain nur nothdürftigzureichend, wozu aber noch kam, daß ein großer Theil der In-fanterie aus durchaus unzuverlässigen polnischen Leuten bestand,welche die erste .Gelegenheit zum Entweichen oder zum Ikebergehenin die feindlichen Reihen benutzten.
Nach einer vom Gouvernement ausgearbeiteten Spezial-Dis-position gehörten zur Besetzung der Stadtbefestigung und des Re-tranchements als Minimum 4150 Infanteristen, von denen ^ dieWache, ^ das Piquet für die Dauer der Dunkelheit hatte, wäh-rend ^ im Quartier angezogen verblieb. Um der Mannschaft ab-wechselnd 24 Stunden völlige Ruhe zu gewähren, mußte daherobige Zahl doppelt veranschlagt werden, was als Minimum derInfanterie-Besatzung, ohne Unteroffiziere und Spielleute, eineStärke von 8300 Mann erforderlich machte. Es betrug aberdie Gesammtzahl der Infanterie bei der Einschließung für Danzigselbst nur 8265 Köpfe incl. Unteroffiziere und Spielleute; sie warmithin von Hause aus unzureichend. Dagegen war mehr Ka-vallerie als nöthig vorhanden, und die Hälfte der 1600 Mannwäre nützlicher zum Infanterie-Dienst verwandt worden. Nunherrschte aber auch in der Garnison die Vorstellung, der Feindwerde sich durch Sturm in den Besitz des Platzes zu setzen suchen,wodurch herbeigeführt wurde, daß man Offizieren und Soldatenselten eine freie Nacht gewährte, um gegen jede Ueberraschunggesichert zu sein. Natürlich wurde diese große Anstrengung nochvermehrt, als gegen Ende des März die Garnison durch Deser-tion und Krankheit bereits bedeutend geschwächt worden war, sodaß zuletzt von wirklicher Ruhe fast gar nicht mehr die Rede war.In der spätern Periode der Belagerung entschloß matt sich, dieKavallerie abgesessen den Hauptwall besetzen zu lassen, um demFeinde auf demselben doch einige Besatzung zu zeigen. — Beider Artillerie, die durch Hülfsmannschaften einigermaßen ergänztworden war, fehlte es vornehmlich an Offizieren, und ganz un-zureichend war die Zahl der Ingenieur-Offiziere, besonders inder letzten Periode der Belagerung.
Die Besatzungen von Weichselmünde und Neu-Fahrwafscr