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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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hinreichend tiefen Wassergräben vorhanden waren- Sie erhieltdie Form einer offenen Schanze und wurde mit 50 Mann be-setzt. Anfangs April hatte man die Pallisadirung noch nicht voll-enden können, wodurch es dem Feinde gelang, sich in der Nachtzum 3. April in ihren Besitz zu setzen. Nachdem er aber amfolgenden Morgen wieder vertrieben worden, schloß man sofortdie Pallisadirung, brachte eine gedeckte Verbindung mit dem Holz-raum zu Stande, und erhöhte und verstärkte möglichst das Profilder Schanze selbst.

Zur Deckung des Ueberganges nach dem Holm und zurbessern Beherrschung des Terrains vor der nördlichen Front' wurdeauf der Stelle eines baufälligen, zuvor zu demolirenden altenBlockhauses, neben der Mündung der Mottlau, die sogenannteBlockhansschanze0 angelegt. Von diesem Werke nach Stroh-deich wurde später längs der Mottlau eine trancheeartige Ver-bindung aufgeworfen, um von der Festung aus gedeckt dahin ge-langen zu können.

Als Außenposten des Leegen-Thores und zur Bestreichungdes durch die überschwemmte Niederung nach Alt-Schottland füh-renden Dammes wurde an der rothen Brücke eine kleine Ver-schanzung, neben der Barmherzigen-Brüder-Schanze, angelegt.

Auf der Jesuiten-Höhe, 900 Schritt vor der Front Sal-vator-Mittel des Bischoffsberges, wurde endlich eine bastionsför-mige Lünette für 200 Mann und 4 Geschütze begonnen, welcheim Innern mit einem Blvckhause versehen werden sollte. DieEinschließung der Festung überraschte diese Arbeit noch bei derBildung der Brustwehr, und mußte sie nach mehreren Kämpfenaufgegeben werden.

Für die mehrere Deckung des Holms, wovon bereits weiteroben gesprochen worben, war auch in dieser Arbeits-Periode nichtsGenügendes geschehen. Man begnügte sich, längs den Dämmender Weichsel und der Schutenlaake einen zusammenhängenden,trancheeartigen Aufwurf auszuführen, um diese Uferlinien gedecktbesetzen und beobachten zu können. Außerdem wurden später die

1) Siehe Plan XIII ck. Figur I.