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sich über die Aufstellung des Gegners aufzuklären, und den nun-mehr beschlossenen Abzug zu verbergen; denn schon in der Nachtzum 27. trat er den Rückzug auf Schlitt und Allenstein an. DieTruppen, welche auf dem rechten Alle-Ufer gestanden hatten, zo-gen die Alle aufwärts, wurden bei Digitten am 27. von den Ko-saken des Generals Jlowaiski angegriffen, und mit Verlust hinterdas Wadang-Fließ vor Allenstein zurückgeworfen. Die Truppenauf dem linken Alle-Ufer wurden von tcr russischen Kavallerieder Avantgarde aufs Heftigste verfolgt, und nach des Marschallseigenem Bericht wurde die französische Kavallerie — 8 RegimenterDragoner und leichte Kavallerie — nur durch die treffliche Hal-tung des 39. Infanterie-Regiments vor gänzlicher Auflösungbewahrt.
Napoleon hielt es für dringend nothwendig, den Posten vonGuttstadt zurückzuerobern, da er glaubte, denselben zur Deckungder Winterquartiere nicht entbehren zu können. Er traf dahervorläufig alle Anstalten, die Armee mehr zusammenzuziehen, seies zur Abwehr einer Offensive, oder zum Angriff von Guttstadt.Der M. Davout mußte mit seinem Korps näher nach Osteroderücken, und erhielt bald darauf den Befehl, es um Liebemühl zuversammeln, während die Dragoner-Division Milhaud bei Sol-dau und die leichte Kavallerie-Brigade Marulaz auf Vorpostenstehen blieben. —
Gleich nach Eingang der Nachricht von dem Gefecht beiBraunsberg hatte der General Bennigsen den Befehl ertheilt, daßvon dem vereinigten L'Estocqschen Korps die Gegend zwischenMehlsack und Heiligenbeil besetzt werde, während der GeneralPahlen von der russischen Avantgarde die Beobachtung der ober»Paffarge übernehmen würde; auch sollte die 5. Division des Ge-nerals Tutschkow zur Verstärkung des preußischen Korps nachMehlsack marschiren.
Der General Bennigsen selbst verlegte am 1. März seinHauptquartier nach Heilöberg, und ertheilte der Armee folgendeAufstellung:
Die Avantgarde unter dem Hetman Platow mit dem Ceutruinin Arendsdorf, die Truppen zwischen Wormditt und Guttstadt.