160
ner-Division Klein kantonirt längs des rechten Weichselnfersvon der Drewenz bis Dobrzyn, eine besonders mitgenommeneBrigade der Dragoner-Division Milhaud aus der Streckevon Dobrzyn bis Plock, eine Husaren-Brigadc des GeneralsLatour-Mauburg auf der von Plock bis Wyszogrod; die Küras-sier-Division Nansouty kantonirt längs der Pilica umRawa; die Kürassier-Division Espagne rückt von Posennach der Gegend von Petrikau.
Die Garde-Kavallerie und Artillerie besetzen dasLand zwischen der Weichsel und Pilica und zwischen Warschauund Bialla.
Alle Depots der Kavallerie und der große Artillerie-Parkder Armee werden nach dem hergestellten Fort Lenczyc verlegt.
Im Fall einer Offensive von Seiten des Feindes versam-melt sich die Kavallerie bei den Brigade-Quartieren und erwartetweitere Befehle.
Das Haupt-Quartier des Kaisers mit der Garde-Infanteriein Warschau.
Bei Kalisch kantonirt unter dem General Oudinot die ver-einigte Grenadier-Division, c. 6000 Mann stark.
Diejenigen Marschälle, welche zunächst von etwanigen Of-fensiv-Operationen des Feindes betroffen werden, benachrichtigenihre nebenstehenden Korps, und melden nach Warschau. Alleunnöthigen Neckereien mit dem Feinde werden verboten, um den-selben nicht zu reizen, und die Armee volle Ruhe genießen zulassen.
Nach diesen Anordnungen sollte sich somit die durch leichteKavallerie besetzte Grenze der Winter-Quartiere, vom Haff längsder Passarge, von hier längs des Omulefs bis zum Einfluß inden Narew, und.längs der Linie von Ostrolenka über Ostrowaus Brok bis an den Bug erstrecken, wo man dem zu dieser Zeitvon Brzexö Litewski bei Bransk eingetroffenen Korps des Gene-rals Essen I. gegenüberstand.
Der M- Mortier erhielt den Befehl, Stralsund zu blokiren,und sich bei günstiger Jahreszeit der Insel Rügen zu bemächtigen-
Nach Schlesien war das bayersche Kontingent zurückgekehrt,