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3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
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am Morgen und marschirte am 27. bis Biedrzyce und Stara-wies^); die 7. Division folgte. Die unerhörten Anstrengungen,der gänzliche Mangel an Lebensmitteln, wodurch Offiziere undSoldaten gezwungen wurden, zu nehmen, wo noch was zu findenwar, hatten in den von Golymin zurückgekehrten Truppen alleBande des Gehorsams gelost. Nicht Drohungen, nicht Kantschu-hiebe konnten eine Ordnung in die sich nach der schwankendenBrücke über den Orzyc zurückdrängenden Blassen, von allenWaffengattungen durcheinander, zurückbringen. Das eigene Be-dürfniß, so wie der Wunsch, beim angetretenen Rückzuge denFranzosen nichts zurückzulassen, vermochte Alle zu den größten Er-pressungen und Gewaltthätigkeiten. Es war jammervoll anzu-sehen, wie die Einwohner auf den Knien lagen und die Ankunftder Franzosen herbeiflehten. Diese Scenen in und bei Makowund auf dem ganzen ersten Marsch veranlaßten den GeneralBurhöwden zu sehr ernsten Maßregeln. Der Marsch der Divi-sionen ging in den folgenden Tagen stets in der größten Ord-nung; eine Abtheilung der in ein Dorf zuerst ankommendeu Trup-pen besetzte die Häuser und wurde von dem nächstfolgenden Trup-pentheil abgelöst n. s. f-, so daß schon in den nächsten Tagender Vorgesetzte Zweck erreicht wurde, und bis zur Abberufung desGenerals in Bezug auf Mannszucht ein sehr sichtbarer Unterschiedmit den Truppen des Generals Bennigsen hervortrat.

Am 28. Dezember gingen beide genannte Divisionen bis anden Omulef zurück; das Hauptquartier in Nowawies.") Am29. kam das Hauptquartier nach Dylewo auf dem Wege vonOstrolenka nach Myszyniec.

Die 8. und die 11. Division zogen sich zwischen dem Bugund dem Narew zurück.

Die Armee des Generals Bennigsen überschritt auf dem am27. von Pultusk angetretenen Rückzug den Orzyc bei Gr. Mag-nieszewo und lagerte bei Rozan. Am 28. setzte sie den Rückzugauf Ostrolenka fort und stellte sich auf dem linken Ufer des Omu-^ s auf , wo sie am 29. Ruhetag hielt.

1) 1V-. Meilen nordwestlich von Rozan.

2) 1'/2 Meilen westlich von Ostrolenka.