Druckschrift 
3 : 2, Der Feldzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
Seite
87
Einzelbild herunterladen
 

87

! Üiky,1!,>>«ck

Hürlhkd> ÜM»kmjil,M»»ä,lkll5 st«

-ftli ^

Kel. k«

Zk!«B

>P^

ziiiS

L»

»-> S

kt-- -sAk

»S A-KD>d

,

noch auf Vas Grenadierbataillon zu Orzechowo und Vas Mus-ketierbataillon in Psucin zur Unterstützung zählen konnte, indemdiese in Gemeinschaft mit den Alerandrowschen Husaren den Po-sten in wenigen Stunden verstärken konnten.

Der General erwartete noch die Sendung von Pontons, umdei Drodv eine Brücke über die Wkra schlagen zu können undwar über seine Bestimmung völlig unsicher, ob er nur beobachten,oder sich ernsthaft vertheidigen, oder angriffsweise verfahren sollte.Was er that, geschah nur in dem militärischen Takt, daß etwasgeschehen müsse, um den Rückzug der Truppen an der oberenWkra und dem obern Narew möglich zu machen.

Die Truppen hatten in dieser Aufstellung mit Hunger undKälte zu kämpfen; besonders hatten die Bortrnppen in der Nie-derung einen harten Stand.

Die Stellung des Generals Ostermann aus dem ziemlichsteilen Thalrande des Narews und mit sicherer Anlehnung beiderFlügel, war an sich gar nicht ungünstig, um den Bormarsch derFranzosen nach dem Uebergange zu erschweren, aber für circaöOOO Mann war die Ausdehnung von über ^ Meile zu bedeu-tend, um einen Widerstand zu leisten, in Folge dessen man hoffenkonnte, den Feind über den Fluß zurückzuwerfen. Der Uebergangder Franzosen über den schmalen Arm der Wkra, unter dem Schutzder Batterien ans der Insel, war nicht zu verhindern. Der Ge-neral Ostermann mußte daher darauf rechnen, frühzeitig mit einemsehr überlegenen Feind zu thun zu bekommen, gegen welchen ersich im günstigsten Falle nur- so lange behaupten konnte, bis dieübrigen Truppen seiner Division und das Detaschement des Ge-nerals Dorochow an der Wkra bei Borkowo den Punkt von Na-stelsk erreicht haben würden. Gin Mehreres hatte sich der Ge-neral Ostermann auch bei seiner Aufstellung nicht vorgesetzt.

Mehr Truppen bei Gzarnowo zu vereinigen, schien nicht gutthunlich, da man die Strecke des obern Narews bei Zegrz nichtentblößen durfte, und der Posten von Nasielsk zur Aufnahme derTruppen längs der untern Wkra und des Narews gehalten wer-den mußte.

Der Rückzug der Russen konnte bei einiger Vorsicht so leicht