Nach den weiter eingehenden Nachrichten waren die Fran-zosen in und bei Thorn bereits sehr zahlreich und arbeiteten mitThätigkeit an Wiederherstellung der dortigen Brücke; auch schiencs, als wollten sie sich gegen die untere Drewenz zusammenziehen,um die Preußen von den Russen zu trennen. Man hielt eS da-her sür nothwendig, etwas mehr Truppen bei Straßburg zu kon-zentriren, und die Linie der Drewenz bis unterhalb dieses OrtS,und in der Verlängerung des Flusses die Linie der Rypnica, zuhalten. Hiernach erhielt das Korps die folgende Aufstellung:auf dem äußersten rechten Flügel ein fliegendes KvrpSunter dem General Prittwitz — das Füsilierbataillon Rembow,das 1. Bataillon Prittwitz-Husaren und ; reit. Batterie —; essollte bei Dt. Eylau und Bischoffswerder verbleiben und die Be-stimmung erhalten, Königsberg und Elbing zu decken, die Ver-bindung mit Danzig und Graudenz zu sichern, also eine Bestim-mung, die dem ganzen Korps hätte zufallen können. Der GeneralPrittwitz sollte ganz nach den Umständen verfahren und nach ei-genem Ermessen eine passende Aufstellung nehmen;
auf dem rechten Flügel der General Rouquette mitdem Füsilierbataillon Stutterheim, dem Dragoner-Regiment Rou-quette, dem 1. Bataillon des Regiments Towarczys und ^ reit.Batterie bei Neumark und Kauernick;
im Centrum der General Esebeck mit den Füsilierbataill.:Bergen, Bülow und Schachtmeyer, den Dragoner-RegimenternEsebeck und Baczkow, dem Bataillon TowarczyS und den reit.Batterien Graumann und Kühnemann, bei Straßburg, und da-hinter bei Gurzno der General Rembow mit den 3 Grenadier-bataillonen, dem Regiment Auer-Dragoner und der reit. BatterieBredow in Reserve;
auf dem linken Flügel der General Kall mit dem Fü-silierbataillon Wackenitz, dem 2. Bataillon des Regts. Towarczysund 2 reit. Geschützen bei Rypin, und das 2. Bataillon Prittwitz-Husaren ganz links bei Sierps und Gegend.
Die Posten jenseits der Drewenz rc. wurden von den Hu-saren und den Towarczys gegeben.