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Lande wollte Napoleon nichts versäumen, um sich einigermaßenüber dessen Wegbarkeit, Boden und Bevölkerung aufzuklären,lieber das, was mit Czenstochau vorzunehme», erwartete Napoleonnoch Bericht.
Zur Verstärkung der Armee war die Kürassier-DivisionEspague aus Italien auf Leipzig in Bewegung, und eine Gre-nadier-Division von 8 Bataillonen aus den verschiedenen Regi-mentern der Armee zusammengestellt und in Berlin formirt, unterdem General Oudinot nach Polen in Marsch gesetzt worden. AlleVerstärkungen ans dem Innern von Frankreich und von denKüsten wurden auf Mainz und Wesel dirigirt, um von dort nachden Umständen weiter verwandt zu werden. Die Mündungen derWeser, Elbe und Trave wurden den Holländern zur Bewachungzugewiesen.
An die Armee erließ Napoleon folgende Proklamation vom2. Dezember:
„Soldaten! Es ist heute ein Jahr, zu dieser selbenStunde, daß Ihr auf dem denkwürdigen Schlachtfelde vonAusterlitz wäret. Die erschreckten Russen flohen, oder streck-ten eingeschlossen die Waffen vor ihren Siegern. Am folgen-den Tage ließen sie Worte des Friedens hören, aber siewaren trügerisch. Mit Mühe den Unfällen der dritten Koa-lition entschlüpft, in Folge einer vielleicht zu verdammendenGroßmuth, haben sie eine vierte Koalition angezettelt. Aberder Verbündete, auf dessen Taktik sie ihre Haupthoffnungsetzten, ist nicht mehr; seine festen Plätze, seine Hauptstädte,seine Magazine, seine Zeughäuser, 280 Fahnen, 700 Feld-geschütze, 5 große Kriegsplätze sind in unfern Händen. DieOder, die Warthe, die Wüsten Polens, die schlechte Witterungder Jahreszeit haben Euch keinen Augenblick aufhaltenkönnen; Ihr habt Allem getrotzt, Alles überwunden; Allesist geflohen bei Eurer Annäherung. Soldaten! wir legendie Waffen nicht aus der Hand, bevor nicht ein allgemeinerFriede die Macht unserer Verbündeten befestigt und gesichertund unserm Handel die Freiheit und seine Kolonien zurück-gegeben hat. Wer würde den Russen das Recht zugestehen,Hl. 5