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und als es hierbei große Verluste erlitt, machte es in UnordnungKehrt, und warf sich trotz aller Bemühungen der Offiziere bishinter die Linie der andern Bataillone zurück, wo es dann erstwieder vorgebracht werden konnte. Nach großer Anstrengung ge-lang es endlich, die Bataillone der Division Wartensleben wiederzum Avanciren zu bringen. Die Verwundeten vermehrten sichauf unglaubliche Weise. Das Feuern wiederholte sich, und manmachte wiederum Halt. Befehle, Trommelsignale wurden nichtmehr gehört. Die Glieder wurden immer dünner, die Intervallenimmer größer; das Ganze begann zu schwanken und zog sich fastgleichzeitig zurück, doch gelang es wieder Front zu machen unddie Ordnung herzustellen. Der Oberst Scharnhorst zog auch vonder Division Schmettau allmälig das 2. Treffen in die Lückendes ersten.
In dieser Zeit traf endlich das Grenadierbataill. Braun mitder 12pfündigen Batterie Heuser auf dem rechten Flügel ein.Man beschoß und bewarf Hassenhausen ohne Effekt. Ein neuerAngriff endete wie der erste. Der Herzog hatte das Grenadier-bataillon Hanstein aus dem linken Flügel der Division Wartens-leben aufgefordert, das Dorf zu nehmen, als er durch beide Augengeschossen vom Pferde sank?) Der General Gr. Schmettau wardamit beschäftigt, auf dem rechten Flügel seiner Division ein Re-giment wieder vorzuführen, als er verwundet wurde, seinen Zu-stand aber verbarg, bis er eine zweite tödtliche Wunde empfing.Nun hörten alle allgemeinen Anordnungen auf. Der Königübernahm zwar definitiv den Befehl, aber der F. M. Möllendorf,jeder einzelne Führer, jeder Flügel-Adjutant, Generalstabsoffizier rc.
1) Die Kugel war von der rechten Seite des Kopfes zur linken durch-gedrungen, einen Fingerbreit über dem ober» Rande des rechten Auges ein-und im innern Augenwinkel des linken Auges herausgegangen. Das rechteAuge hatte sogleich die Sehkraft verloren, auf dem linken hatte der Herzognoch einigen Schein. Erst in AuerstLdt konnte der Verband angelegt werden.Der Regimentsarzt Völker von den Gendarmes begleitete den Herzog nachBlankenburg. Die Stelle, wo er verwundet worden, ist durch den Herzogvon Weimar auf dem Felde mit einem einfachen Obelisk bezeichnet.