kendorf zurück, um den verwundete» General Rüchel aufzusuchen.Der Oberst Massenbach wurde nach Weimar vorausgeschickt, umdie Flüchtlinge und die noch geschlossenen Abtheilungen am We-bicht zn sammeln; der Adjutant, Major Pirch, sollte den Truppenbei Umpferstädt die hierzu erforderliche Anweisung ertheilen, undder General Cerrini erhielt den Befehl, auf der Chaussee bis anden Webicht zurückzugehen, und auf den dortigen Höhen eineStellung zu nehmen, in welcher man die Brigade Dyherrn, Burgs-dorf und Nehrhof und die sächsische Kavallerie aufnehmen wollte.Die Gegend von Liebstädt und Sachsenhansen hinter dem kleinenEttersberge war, wie erwähnt, schon früher zum allgemeinenSammelplätze bestimmt worden.
Die sächsische Kavallerie des Generals Zeschwitz II. war wäh-rend des Gefechts des Nüchelschen Korps ebenfalls in der Rich-tung auf Kötschau vorgegangen, und auf die Tete der feindlichenKavallerie-Reserve — die Dragoner-Division Klein und das 1.Kürassier-Regmt. — gestoßen, hatte diese wüthend angegriffen,geworfen und bis an das Kartätschfeuer der so eben eingetroffe-nen Division Marchand des Neyschen Korps gejagt. Unter demSchutze dieses FeuerS sammelte sich die feindliche Kavallerie undwurde gleich darauf von Napoleon weiter links verwandt, wäh-rend der General Zeschwitz II. nach dem Rückzuge des NüchelschenKorps und von Kötschau her in die rechte Flanke genommen, aufder Chaussee nach Weimar zurückging, sich in der Gegend vonHolstädt mit seinem Bruder, der sich mit den sächsischen Karabi-niers von der Schnecke her durchgeschlagen hatte, vereinigte, durchund neben Fraukendorf ging und sich auf der Höhe links wiederaufstellte, um den Rückzug der preußischen Füsiliere zu begünsti-gen. Nachdem sich die Chevaurlegers von Polen; und Albrechtbereits auf Weimar zurückgezogen hatten, der Feind vom Sper-lingsberg die sächsische Kavallerie beschoß, feindliche Kavalleriezwischen Lehnstädt und Hammerstädt vorging, feindliche Tiraillcursbereits Wiegcndorf und Schwabsdorf besetzt halten, zog sich derGeneral Zeschwitz endlich nach Weimar ab, erhielt aber auf die-sem Marsch von einem Offizier die Benachrichtigung, daß dasHohenlohesche Korps seinen Rückzug in der Richtung auf Apolda