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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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397
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Die Armee wird, was die Hauptsache anbelangt, gewißbrav sein."

Gegen 9 Uhr erhielt noch der General Tschammer den Be-fehl, aus Weimar das 2. Bataill. Treuenfels ausrücken zu lassen,um die Reserve des rechten Flügels zu bilden, das 1. Bataillonin Weimar zu belassen, durch das 3. Bataillon den zurückblei-benden Artillerie-Park zu decken.

In dieser Zeit brachte der Lieutenant Förster die Benachrich-tigung des Fürsten Hohenlohe und es mag wohl gegen 10 Uhroder noch etwas später gewesen sein, als das Korps die Gewehrein die Hand nahm und aus der Mitte in Sections in 2 Ko-lonnen auf und links der Chaussee abmarschirte. Die Jnfanterie-Regmtr. Larisch, Winning und Wedelt links, die Regmtr. Strach-witz und Tschepe rechts abgebrochen; das Regmt. Schenk und1 Schwadr. Köhler-Husaren von 40 Pferden und die 12psündigeBatterie Schäfer machten die linke, das 2. Bataill. Treuenfels,30 Kürassiere von Bailliodz und die 12pfündige Batterie Kirch-ftld die rechte, die Grenadierbataillons Borstell und Hallmanndie mittlere Reserve. Die Avantgarde bildeten das sehr schwacheRegiment Bailliodz-Kürassiere und 3 schwache Schwadronen vonKatte-Dragonern, zusammen kaum 600 Pferde stark, und die reit.Batterie Neander. Der Oberst Sellin war mit dem Bataillonvon Köhler-Husaren, daS aber nur 243 Pferde zählte, bereitseingetroffen; vom General Wobeser war noch nichts zu hören.

Noch auf dem Marsche wurden die Packpferdc nach Vippachgesandt.

Gehen wir nach Vierzehn-Heiligen zurück.

Trotz des scheinbaren Erfolges war Vierzehn-Heiligen in denHänden des Feindes geblieben. Die Gegend am Eingang desDorfes war der Schauplatz des meisten Blutvergießens; daselbstfiel die Hälfte der Mannschaft, die dagegen stand, besonders wa-ren die Offiziere die Zielscheibe der feindlichen Tirailleurs. Dasgewaltige Feuer der Batterie Wolframsdorf konnte den Besitz deöDorfes nicht erzielen, da der Feind sich hinter Häuser und Scheu-nen hielt. Die feindliche Kavallerie war wiederum verstärkt wor-den. Die auf dem rechten Flügel vorgegangene preußisch-sächsi-