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Chasseurs gingen vor, um den rechten Flügel der preußischen In-fanterie in der Flanke anzufallen. Die beiden Schwadronen —der Majors Lossau und Eicke — von Henckel-Kürassieren aufdem rechten Flügel, warfen sich sogleich in die linke Flanke desFeindes, zwei Schwadronen Chevaurlegers unterstützten sie; derFeind wurde geworfen, eine große Menge niedergemacht, 8 Offi-ziere 50 M. gefangen genommen, 70 Beutepferde gemacht undnach Weimar zurückgebracht.
In dieser Zeit kam der Lieutenant Förster vom General Nü-chel zurück. Er hatte den General in der Lindenallee vor Wei-mar getroffen, wie die Truppen das Lager abbrachen und brachtedie Antwort zurück:
„Ich komme den Augenblick mit dem größer» Theil zu Ew.Durchlaucht auf der Straße von hier nach Kapellendorf und Sieschicken mir die Befehle entgegen cito, wohin Sie Noth leidencito. Ich helfe gern und aus Kräften als Freund."
„N. S. Schleunige Nachricht in bloßen Befehlen."
Nüchel.
Der Fürst, der über den augenblicklichen Erfolg sehr erfreutwar, sandte den Lieutenant Förster sogleich wieder zum GeneralRüchel mit der Antwort zurück:
„Bis jetzt geht eS gut; ich schlage den Feind an allenOrten; die Kavallerie hat Kanonen genommen.') Was Ew.Ercellenz gegen Vierzehn-Heiligen Vorbringen können, wird mirsehr angenehm sein- Sie sind ein braver Mann und rechtschaf-fener Freund." — -
Der General Rüchel hatte frühzeitig den Kanonendonner beiAuerstädt und bei Jena gehört und daraus geschlossen, daß so-wohl die Hauptarmee wie das Hohenlohesche Korps engagirt seien.Da er nun den Befehl hatte, dem Herzog von Weimar zum Replizu dienen, zugleich aber auch wünschte, in gleicher Weise denFürsten Hohenlohe wie die Hauptarmee nach Bedarf unterstützenzu können, so entschloß er sich, sein Korps auf dem Scheidepunkt
1) Was der Fürst damit hat sagen wollen, ist nicht erklärlich; es seidenn, daß er die Zurückeroberung der Batterie Steinwehr meinte.