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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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die sich rechts von Vierzehn-Heiligen postirt hatten, um sich demGeneral Gr. Tauentzien anzuschließen, zogen sich durch die preu-ßische Infanterie als 2. Treffen hinter den rechten Flügel, undder General Cerrini übernahm das Kommando.

Als die Grawertsche Infanterie das Gehölz, etwa 1000Schritt diesseits Vierzehn-Heiligen passirt hatte, befahl der FürstHohenlohe Halt zu machen, weil er erst den Nebel mehr verziehen,auch den Feind mehr in die Ebene Vorgehen lassen wollte, umgrößeren Spielraum für die Wirksamkeit der Kavallerie zu ge-winnen. Während dessen stand die preußische Kavallerie im Ka-nonen- und Tirailleurfeuer, ohne eigentlich einen Feind zu sehen,was einen üblen Eindruck machte. Die feindlichen Tirailleursliefen ab und zu einzeln vor, und schossen besonders auf die Offi-ziere. Der Major Graf Loucey schlug vor, einen Theil derKavallerie zu nehme», mit ihm in Kolonne in die Tirailleurshineinzufahren, hinter diesen sich rechts und links zu wenden, undsie so entweder niederzumachen, oder gegen die Infanterie zu trei-ben, während der Rest der Kavallerie sich gegen die sehr erpo-nirten französischen Batterien wandte. Es wäre dieser Vorschlagvielleicht ausgeführt worden, wenn sich nicht ein Vorfall ereignete,der dem Fürsten hierzu die Lust benahm.

Der M. Ney war mit seiner Avantgarde eingetroffen undsah, daß die preußische reitende Batterie Steinwehr rechts vonVierzehn-Heiligen den französischen Truppen bedeutenden Schadenzufügte. Er glaubte dieselbe durch einen überraschenden Anfallnehmen zu können. Auf seinen Befehl warf sich der GeneralColbert mit dem 10. Chasseur-Regmt. der Batterie in die linkeFlanke. Die 250 Pferde von Holtzendorf-Kürassieren, welche derBatterie zur Bedeckung beigegeben worden, gingen den Chasseurszwar sogleich entgegen, jedoch nach kurzem Widerstande machtensie kehrt, warfen sich auf das dahinter stehende Regiment Henckel-Kürassiere, brachten dieses in Unordnung und das Ganze warfsich auf die weiter zurückstehende Infanterie und durchbrach auchdiese. Nur wenige Chasseurs, welche die Herrschaft über ihrePferde verloren hatten, waren den Kürassieren bis an die Infan-terie gefolgt und wurden von dieser meist niedergestochen, ein Theil