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senen Chevaurlegers, sofort die feindliche Kavallerie anzugreifen;die Kürassiere sollten zur Unterstützung folgen- ES war die fran-zösische leichte Kavallerie-Brigade Güyot, das 8. Husaren- unddas 1l. Chasseur-Regmt-, welche entgegenstand. Die Chevaur-legers griffen an, wurden indessen so heftig zurückgeworsen, daßsie zwei Schwadronen der Kürassiere durchbrachen, sich auf diedahinter marschirenden Bataillone warfen, zwei derselben aus-einander sprengten, so daß die feindliche Kavallerie einhauenkonnte. Die Kaltblütigkeit der Grenadiere rettete indessen vor derVernichtung. Sie machten Front, warfen die eingebrochenenFeinde aus den Reihen und wiesen die Uebrigen durch ein nahesFeuer mit Verlust zurück. Von der feindlichen Kavallerie be-drängt, von den feindlichen Tirailleurs, die sich in den Wald beiRödchen geworfen hatten, in der Flanke beschossen, erreichte dieInfanterie glücklich den Nerkwitzer Grund, der sie den Kavallerie-Angriffen entzog; auch hatte sich die Batterie Schulenburg jenseitsdes Grundes dergestalt aufgestellt, daß sie dem Feinde das naheAufdrängen verbot. Der General Sanitz, der mit dem GeneralHoltzendorf links abgeritten war, um die Schützen an dem Ueber-gang des kleinen Baches zwischen Lehesten und Nerkwitz zu po-stiren, wo der größere Theil der Kavallerie überging, hatte daSUnglück, von den Chevaurlegers übergeritten und von den ver-folgenden feindlichen Husaren verwundet und gefangen zu werden;der General Holtzendorf rettete sich nur mit Mühe. Von derBatterie Hahn gingen die sämmtlichen Munitions- und Granat-wagen, die sich bei der halben Batterie des Lieutenants Mohn-haupt befanden, im Defiliren verloren, indem die zurückgehendeKavallerie sie aus dem Wege geworfen hatte.
Jenseits des Grundes formirten die Bataillone sich wiederin Linie und nach einer kurzen Kanonade traten sie den weiternRückzug in hinten offenen Quarrees, nur von Kanonen- undGranatfeuer und Kavallerie-Plänkler verfolgt, an. Gegen ^12 Uhrsammelte der General sein Detaschement auf den Höhen vor Stobra.Der vom Fürsten abgesandte Lieutenant Diederich hatte schon frü-her in der Gegend dieses Dorfes versprengte Kavalleristen getroffen,die ihm die völlige Niederlage des Detaschements berichteten, mit