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sich dergestalt auf, daß sie den Jsserstädter Grund einsah. Auchdie 5 Bataill. der Brigade Dyherrn') waren aus ihren Bivouaksaufgebrochen und hatten sich in der Höhe von Kl. Romstädtaufgestellt.
Es war dies der Augenblick, wo der General Gr. Tauentzienmit der Brigade Brandenstein in der Höhe zwischen Krippendorfund der Windmühle von Vierzehn-Heiligen eiugetroffen, die Reserve-Brigade Cerrini größtentheils zerstreut, das Feld mit Verspreng-ten und Verwundeten bedeckt hatte, doch von feindlichen Linienwenig oder gar nichts zu sehen war.
Um diese Zeit sandte der Fürst den Lieutenant Diederich,Adjoint vom Generalstabe, mit 3 Husaren zum General Holtzen-dorf nach der Gegend von Rödchen mit dem Befehle: der Gene-ral solle sofort aufbrechen und gegen die feindliche rechte Flankemarschiren, wohin der Lieutenant Diederich ihn führen werde.Der Offizier nahm zu diesem Ritt den großen Umweg überHermstädt, wo er bereits auf die gesprengten sächsischen Grena-diere stieß und von dort auf Stobra, so daß er seinen Auftragnicht mehr rechtzeitig erfüllen konnte.
Beim Feinde waren ebenfalls frische Kräfte eingetroffen.Auf dem linken Flügel hatte das 7. Korps des M. Augereaudie in der Nacht beim Eintreffen vor Jena bezogenen Bivouaksauf dem Galgenberge und am Eingang des Mühlthales, mitTagesanbruch verlassen, und verfolgte die Straße nach Weimarum den Flohberg, links seitwärts von Kospoda, zu erreichen,somit frühzeitig in der Schlachtlinie einzutreffen und der leichtenKavallerie und Artillerie das Thal selbst frei zu machen. DieTetenbrigade der Division Desjardins erkletterte die Abhänge desFlohberges, während die 2. Brigade den Grund gegen Jsserstädtweiter verfolgte, um sich auf der Höhe in der Division zu ver-einigen. Die Division Heudelet blieb im Mühlthal, wurde aberdurch die Artillerie bedeutend im Vorrücken verzögert. —
Der M. Ney, dessen Korps in der Nacht mit der Avant-
1) Die aus dem Gefecht Lei Saatfeld zuriickgekehrte uud beim Korpseingetrofseue sächsische Infanterie.