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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Vierzehn-Heiligen vorbei, stellten sich noch einmal links des letzter»Dorfes auf, bis die preußische Kavallerie der Dvision Grawertim Vorrücken begriffen war, worauf sie den Rückzug auf Klein-Romstädt fortsetzten. Der Fürst Hohenlohe kam ihnen entgegen,bezeugte seine Zufriedenheit über ihr Verhalten, und versicherte,daß noch nichts verloren sei, er den Angriff sogleich erneuernwerde.

Die Granat-Batterie Tüllmann, unter der Deckung voneiner Schwadron Gettkandt-Husaren, hatte auf dem Rückzuge ihrFeuer fortgesetzt, bis sich die Husaren abziehen mußten; sie bliebin einem tiefen, mit Weiden bepflanzten Graben liegen und fieldem Feinde in die Hände.

Von dem Regmt. Gettkandt-Husaren hatte nur die Leib-schwadron Gelegenheit gefunden, in den Feind cinzuhauen, undeinige Geschütze, welche bereits verloren waren, wieder zu befreien.Der Rest zog sich mit den übrigen Truppen in Ordnung zurück,und dennoch hatte das Regiment einen Verlust von 3 Offizieren,119 Mann und 174 Pferden; ein Beweis, wie heftig das Feuergewesen war.

Auf diese Weise hatte nach einem dreistündigen Kampfe, dasKorps des M. Lanneö, hauptsächlich die Division Süchet, derfranzösischen Armee das Schlachtfeld geöffnet, und entwickelte sichin erster Linie zwischen Lützeroda und Krippcndorfl Die Batterienunter Deckung der Tirailleurs weiter vorwärts. Die Gardenrückten in zweiter Linie nach dem Dornberg vor- Es war etwa10 Uhr geworden, als eine rechts rückwärts vernommene Kano-nade den Befehl ertheilen ließ, daß die Brigade Wedelt in derrechten Flanken einen Haken bilden solle, und eine Pause im Ge-fecht entstand.

Als nach 6 Uhr Morgens die ersten Schüsse in der Rich-tung auf Jena gefallen waren, hatte sich der größte Theil deSHauptquartiers zu Kapellendorf noch in voller Ruhe befunden.Nun begab sich Alles nach dem Schlosse zum Fürsten Hohenlohe,den man beschäftigt fand, dem Könige über die Ereignisse desvergangenen Tages Meldung zu machen, und den GefangenenMontesquieu durch den Hauptmann Gneisenau vom Füs.-Bataill.