unserem rechten Flügel (Kloswitz) wird von der ganzen Ar-tillerie der Division Süchet beschossen, und unmittelbar daraufangegriffen und genommen. Der Kaiser wird hierzu dasZeichen geben; mit Tagesanbruch steht Alles bereit. — DerM. Ney wird die ganze Nacht marschiren und versuchen, mitTagesanbruch am Fuß des Plateaus einzutreffen, um es zuersteigen und sich zur Rechten des M. Lannes in dem Augen-blick zu begeben, wo das gedachte Dorf genommen und Raumzur Entwickelung vorhanden sein wird- — Der M- Soultwird auf dem Wege das Plateau erreichen, den er rechtsrekognoszirt hat (das Rauhthal); er vereinigt sich und bleibtfortgesetzt in Verbindung mit der Armee, um deren rechtenFlügel zu bilden. — Die Aufstellung ist im Allgemeinen in2 Treffen, abgesehen von der Linie der leichten Infanterie.Die Treffen in Abständen von höchstens 250 Schritt (100Toisen). — Die Aufstellung der leichten Kavallerie der Korpswird jedem Führer überlassen, um nach Umständen benutztzu werden. Die schwere Kavallerie wird nach der Ankunftauf dem Plateau in Reserve hinter der Garde verbleiben,um sich dahin zu begeben, wo es die Umstände erfordern. —Es ist heute von Wichtigkeit, sich in der Ebene zu entwickeln.Es werden dem zu Folge diejenigen Anordnungen getroffen,welche die Bewegungen und Kräfte des Feindes vorschreibenwerden, um ihn aus den Stellungen zu vertreiben, die zurEntwickelung nothwendig sind." —
Um 4 Uhr Morgens ließ Napoleon noch einmal den M.Lannes zu sich rufen, gab ihm die letzten Instruktionen zum An-griff von Kloswitz und Kospoda, ließ dann die Divisionen Süchetund Gazan die Gewehre aufnehmen, begab sich vor die Front derRegimenter und redete die Soldaten folgendergestalt an:
„Soldaten! die preußische Armee ist abgeschnitten wie diedes Generals Mack zu Ulm heute vor einem Jahr. DieseArmee kämpft nur noch, um sich durchzuschlagen und ihreVerbindungen wieder zu gewinnen. Das Korps, das sichdurchbrechen läßt, entehrt sich. Fürchtet diese berühmte Ka-