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Letztere durch 2 Regmtr. — das 04. und 88. Linien-Regmt —in 2. und 3. Linie verstärkt, und auf dem sogenannten Wind-knollen,') Front gegen Kloswitz, postirt wurde. Die DivisionGazan bildete den linken Flügel und lehnte sich links an dieSchlucht, in welcher der Weg aus dem Mühlthale nach Kospodaführt, so daß die Front dieses Flügels einen Winkel mit derFront der Division Süchet bildete. Die 4000 Mann Garde-Infanterie unter dem M. Lefebvre formirten bei ihrem Eintreffenhinter dem Centrum auf der Spitze des Landgrafenberges einQuarree, in dessen Mitte Napoleon sein Bivouak aufschlug. DerRest des 13. und die Nacht zum 14. wurden dazu verwandt, dieArtillerie des 5. Korps und der Garde durch den Steiger unddie Schlucht von Kospoda auf das Plateau zu bringen, undwurden hierzu diese Aufgänge, so weit es sich in der Nacht thunließ, geebnet und erweitert.
Noch um 10 Uhr in der Nacht gab Napoleon weitere Be-fehle. Die Korps von Ney und Augereau und die Kavallerie-Reserve sollten die ganze Nacht marschiren, um mit Anbruch desTages auf dem Schlachtfelde eintreffcn zu können; die Korps vonDavout und Bernadotte sollten gemeinschaftlich am folgendenMorgen auf Apolda im Rücken der preußischen Armee zwischenJena und Weimar marschiren, da Napoleon nicht wußte, daß dergrößere Theil derselben nach der Unstrut abmarschirt war.
In der Nacht zum 14. stand die französische Armee somitwie folgt:
Der M. Davout im Bivouak bei Neu-Flemmingen unfernNaumburg, der M. Bernadotte bei Naumburg. Der Großherzogvon Berg, der beim Eintreffen des ersten Befehls Napoleons be-reits den General Lasalle auf Weißenfels, den General Milhaudaus Schönburg detaschirt hatte, ertheilte nun Kontreordre, undbivouakirte diese Kavallerie, inbegriffen die Dragoner-DivisionSahüc, zwischen Kamburg und Dornburg; für seine Person be-gab sich der Großherzog zu Napoleon. Der M. Ney ruhte inder Nacht bei Roda und hatte nur seine Avantgarde, aus der
1) Der höchste Punkt zwischen Kospoda und dem Ranhthal.