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feindliche Tirailleurfeuer, daß bei dem großen Ziel nicht ohneWirkung sein konnte; die feindliche Artillerie enfilirte das Regmt.Kurfürst. Die wenigen vorhandenen Schützen der Sachsen warenbereits detaschirt, und zum wirksamen Bataillonsfener hielten sichdie feindlichen Tiraillenrs zu entfernt; es blieb daher kein anderesMittel übrig, als das Tirailleurfeuer durch das Kartatschfeuerder Bataillonsgeschütze zu erwiedern. Durch Bäume, Gebüsche,Gartenmauern und Erdränder gedeckt, gelang es einem Haufenfeindlicher Tirailleurs, sich ungesehen nach dem Dorfe Beulwitzzu werfen, von dort sich längs des bebuschten Baches nach Krö-sten zu schleichen, um so dem auf dem rechten Flügel marschiren-den Regmt. Xaver mit Erfolg in die rechte Flanke und denRücken zu schießen. Auf diese Weise von drei Seiten beschossen,ohne sich wehren zu können, machte das Regiment Halt, nahminstinktmäßig den rechten Flügel zurück, gerieth endlich in Unord-nung durcheinander, und warf sich bis über Kräften hinaus zurück.Das Regmt. Kurfürst, in der Meinung, jenes Regiment sei aufBefehl zurückgegangen, machte ebenfalls Kehrt, ging aber sogleichwieder vor, als es den Jrrthum gewahr wurde, und suchte sichdurch eine Flanke von 2 Kompagnien auf dem rechten, und von1 Kompagnie aus dem linken Flügel gegen die andringendenTirailleurs zu schützen.
Es blieb dem Prinzen nun wohl nichts übrig, als die Ba-taillone aus dem Feuer zurückzunehmen. Der Feind folgte inder Front nur von ferne mit Tirailleurs, dagegen in der Flankelängs des Kröstener Grundes mit Heftigkeit. Man bemühte sichanfangs vergebens, das Regmt. Xaver wieder in Ordnung undzu einem gewöhnlichen Geschwindschritt zurückzuführen. Endlichließ der Prinz das eine Bataillon Front machen, setzte sich selbstan die Spitze und ließ Marsch schlagen, avancirte einige Schritte,wobei mehrere Todte und Verwundete fielen, und ließ dann wiederHalt machen. Er wollte nunmehr Freiwillige vornehmen lassen,um sie in aufgelöster Linie den feindlichen Tirailleurs entgegenzu werfen und durch sie den Rückzug zu decken; doch als er dasbei den Preußen gebräuchliche: Freiwillige vor! kommandirte,antworteten die Mannschaften: alle Sachsen seien freiwillig, und