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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Adjutanten, dem Lieutenant Nostitz den Befehl des Fürstenmit:daß der Prinz ja in der am 9. Oktober eingenommenenStellung stehen bleiben und nicht angreifen solle." Zugleich ließder Fürst den Prinzen wissen, daß er, der Fürst, den Befehl er-halten habe, die Linien zu behaupten, die der Saalegrund decke,daß er daher hoffe, der Prinz habe die Vorposten von Ilmenaunicht zurückgezogen, indem sonst dadurch eine Lücke auf die Armeedes Königs treffen würde; der König habe sein Hauptquartiernach Blankenhayn verlegt, wo sich der linke Flügel anlehne, wäh-rend der rechte Flügel des Königs bis Stadt-Ilm reiche; der Fürstwerde sein Hauptquartier nach Kahla verlegen, sich am 10. nochnach Neustadt begeben, von da die ganze Vorposten-Linie bereite»,und bei dieser Gelegenheit auch den Prinzen sehen." Daß we-der der Lieutenant Egidi, noch einer der Adjutanten dem Prinzenetwas von dem untersagte» Uebergang über die Saale eröffnethaben, ist gewiß, da der Prinz noch im letzten Augenblick vor demRückzuge gegen den Hauptmann Valentin! äußerte:Ich ver-lasse Saatfeld ungern. Wenn wir uns nur so lange behauptenkönnten, bis ich noch eine Nachricht vom Fürsten erhalten hätte,oder bis die Avantgarde der Hauptarmee heran wäre, um diesenPosten zu übernehmen, und ich über die Saale gehen könnte, ummich mit Tauentzien zu vereinigen." Es geht wohl daraus her-vor, daß der Prinz noch an den Uebergang des HohenloheschenKorps über die Saale geglaubt hatte.

Man erlaubte sich dem Prinzen vorzustellen, daß bei deroffenbaren Neberlegenheit des Feindes es nicht rathsam sei, in die-sem Terrain das Gefecht fortzusetzen, falls man nicht auf eineansehnliche Verstärkung rechnen könne. Der Prinz erwiederte hier-auf nichts, ritt aber vor, um das Terrain vor seinem rechtenFlügel zu rekognosziren. Er beobachtete von dort den Marschdes Feindes und den Gang des Gefechts vor der Stadt. Wäh-rend dessen waren die Jäger und Füsiliere von den feindlichenTirailleurschwärmen, unterstützt von geschlossenen Trupps, imGrunde des Siegenbaches hart bedrängt worden, und hatten denLerchenhügel bereits verlassen müssen, wo sich nun eine feindlicheBatterie etablirtc, die von dort die preußiscbe Linie mit Erfolg be-i. >8