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laufen hier schroff aus, und die Höhen, die überall getrenntsind, bilden kein Ganzes, auf dem man sich formiren kann.Es ist also ohne Zweifel Ew. Durchlaucht Absicht, daß ichAlles so ordne, morgen früh mich in Marsch nach den Höhenvon Ober- und Mittel-Pöllnitz bei Triptis setzen zu können.In dieser Stellung kann ich den General Tauentzien >—welchem Ew. Durchlaucht neueste Befehle vor 2 Stundendurch einen Kourier, den ich der Sicherheit halber von Pös-neck aus durch ein Kommando von Schimmelpfennig-Husareneskortiren lasse, von mir zugefertigt sind — an mich ziehen,komme dem Feinde zuvor, wenn er sich nach dem Altenburg-schen werfen wollte, welches er so geschwind auszuführennicht im Stande ist, und bin von der Armee Sr. Majestät,die bei Hochdorf ankommt, nur einen Marsch entfernt (?).Es ist nicht möglich, daß ich angegriffen werden kann, ohnedaß nicht die Hauptarmee heran sein könnte."
„Allen Nachrichten und meiner eigenen bei Passirung derStraßei: mir gelegentlich erworbenen Kenntniß des Terrainszu Folge, finde ich bei Ober- und Mittel-Pöllnitz eine ziem-lich gute Stellung."
„Ich werde den Oberst Massenbach heute noch nach Mittel-Pöllnitz vorausschicken und erwarte Ew. Durchlaucht Befehle."
„N. S. Aus der Beilage ersehen Ew. Durchlaucht, daßvon den sächsischen Truppen am 9., also heute, zwischenEberSdorf und Mittel-Pöllnitz versammelt sein können undwerden: 6 Bataill-, 2 Batterien, 9 Schwadr., am 10. sindauf eben diesem Rendezvous 7 Bataill., 2 Batterien und12 Schwadr. Ew. Durchlaucht entnehmen hieraus, daßAlles sich sehr glücklich trifft, und ich morgen mit dem Gan-zen bei Pöllnitz versammelt sein kann." —
Im Hauptquartier zu Erfurt hatte man noch in der Nachtzum 9., sobald man Nachricht vom Rückzuge des Generals Gr.Tauentzien erhalten, und beschlossen hatte, diesen General nun-mehr speziell mit der Deckung von Dresden zu beauftragen, einenKourier an den Herzog Eugen von Württemberg abgesandt, miteinem Schreiben folgenden Inhalts:
I.
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