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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
Seite
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zwischen Rudolstadt und Kahla, den Angriff des Feindes auf demlinken Ufer der Saale nicht abwarten, sondern nur den Links-abmarsch auf das rechte Ufer vorbereiten wolle. Er beschloß daherschon am 10. in die Stellung von Ober- und Mittel-Pöllnitz beiTriptis zu rücken, den General Gr. Tauentzien aufzunehmen unddem Feinde zuvorzukommen, wenn er sich in das Altenburgschewerfen wollte. Daß das Korps sich dadurch auf 2 Märsche vonder Hauptarmee entfernte, die am 10. erst bei Hochdorf eintrafund durch die Saale von derselben getrennt wurde, so daß jedeVerbindung nur aus großen Umwegen möglich blieb, daß dasKorps mithin, auch wenn die Hauptarmee am 10. bis an dieSaale rückte, für den 10. und 11- isolirt dem Feinde gegenüberstand, das Alles schien nicht in Betracht gezogen worden zu sein,da man über den Wunsch, sich von der Hauptarmee zu eman-zipiren, die Unzugänglichkeit der eigenen Mittel völlig übersah.Die betreffenden Ordres wurden sogleich ausgefertigt und durchOrdonnanzoffiziere den Regimentern, die am 0. den Marsch indie Gegend von Hochdorf antreten sollten, entgegenschickt. Fürdie Sachsen wurde angeordnet, daß der General-Lieutenant Zesch-witz mit 6 Bataill-, 8 Schwadr. und 2 Batterien schon am 0.Nachmittags aus der Straße zwischen Gr.-Ebersdorf und Mittel-Pöllnitz, der General der Kavallerie Zeschwitz am 10. Mittagseben daselbst mit 7 Bataill-, 8 Schwadr. und 2 Batterien stehen,das Jnfanterie-Regmt. Zmver bis zum 10. früh zur Verstärkungder Avantgarde nach Rudolstadt, das Bataill. von Bevilaquaund 1 Batterie nach dem Saalübergang bei Kahla marschirensolle. Der Oberst Boguslawski erhielt den Befehl, mit seinemFüsilier-Bataillon von Kahla nach Neustadt zu marschiren, undsich daselbst zur Aufnahme des Generals Tauentzien mit dem dahinbeorderten Husaren-Regmt. Gettkandt, dem Chevaurlegers-Regmt.Potenz, < reit. Batterie Studnitz, und der Jäger-KompagnieKronhelm, die sich im Marsch zum General Gr. Tauentzienbefand, zu vereinigen. Der General Schimmelpfeunig sollte mit5 Schwadronen seines Regiments bei Pösneck halten bleiben, dieim Marsch befindlichen kleinen Abtheilungen an sich ziehen, undzur Ausnahme des Generals Gr. Tauentzien Mitwirken, falls