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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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die Folge zeigen, jedenfalls mußte dies Ziehen nach ganz ver-schiedenen Richtungen den letzten Rest von Energie in der Krieg-führung aufheben.

Da das Schreiben des Herzogs vom 8. Mittags nach Blan-kenhayn gegangen war, weil man dort das Hauptquartier desFürsten glaubte, so erhielt dieser, der in Jena geblieben, dasselbeerst sehr spät, so daß die betreffenden Ordres, die an jedes Re-giment einzeln gehen mußten, vor dem 9. Morgens mit den ab-ändernden Bestimmungen nicht abgesandt werden konnten.

Der General Gr. Tauentzien erhielt Nachmittags am 7. dieMeldung, daß die Franzosen in Bayreuth eingerückt sein solltenund sich bei Nordhalben und Steinwiesen vermehrten. Er sandtesofort den Obersten Schauroth mit dem 2. Bataill. Zweiffel und2 Schwadr. Husaren und Chevaurlegers nach Gefell, um nöthi-gensalls den Posten von Saalburg zu unterstützen, damit derselbeso lange behauptet werde, bis das Gros des Korps Schlei; er-reicht hatte- Dem Fürsten Hohenlohe meldete der General dasObige, so wie auch, daß er bei Bestätigung jener Nachrichten sichzwischen Gefell und Schlei; aufstellen werde, um Saalburg zuunterstützen und mit ihm Verbindung zu erhalten. Die Bestäti-gung erfolgte bald; auch meldete Lieutenant Lindenfels aus Loben-stein, daß die Franzosen Zimmerleute versammelten, um Holz zumBrückenbau zuzurichten, und die Brücke bei Saalburg Herstellenzu können, wenn dieselbe zerstört gefunden werden sollte. Nach-dem dem Fürsten auch hiervon Meldung gemacht, und alle Posteneingezogen worden, zog der General sich in der Nacht um 10 Uhrin der Richtung aus Schlei; zurück. Die Bagage wurde überPlauen und Weida zurückgesandt, um den Marsch der Trup-pen nicht zu stören und sich später wieder mit denselben zu ver-einigen.

Am 8. Morgens erreichte der General mit seinem kleinenKorps glücklich Gefell, und berichtete von dort abermals dem Für-sten Hohenlohe, daß er entweder zum Soutien von Saalburg odernach Schleiz marschiren werde.

Um 11 Uhr Mittags drängte von Nordhalben her französi-sche leichte Kavallerie den preußischen Hnsarenposten bei Lobenstein