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psennig-Husaren, zwischen Pösneck und Neustadt, benachrichtigenzu lassen.
Der Herzog von Braunschwelg theilte nicht die im obigenSchreiben ausgesprochene Ansicht, als werde der Feind ganz ent-schieden durch das Bayreuthsche und Bambergsche Vordringen, viel-mehr war er am 7. Abends noch der Meinung: der M. Berna-dotte werde mit verstärkten Kräften den General Tauentzien an-greifen; gleichzeitig würden die Franzosen auf Fulda Jalousiegeben und Napoleon mit den Hauptkräften nach den Umständenagiren, wo sich eine Blöße zeigen würde- Auch der Oberst Scharn-horst hielt es nicht für unwahrscheinlich, daß die Hauptkräfte derFranzosen über den Thüringer Wald Vordringen würden, undrieth noch am 7. Abends dem General Rüchel, wenn in diesemFall die Hauptarmee links abmarschirt sein sollte, eine Aufstellunghinter den Höhen von Wiegleben und Kraula zu suchen. Ziem-lich allgemein glaubte man aber, daß die Franzosen vor dem9. oder 10. Oktober nichts unternehmen würden, da die Diplo-maten im Hauptquartier erst an diesem Tage die Wirkung desUltimatums deS Königs erwarteten.