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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
Seite
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solche konzentrirte Stellung zu bringen, daß man dieTruppen an einem Tage versammeln kann. Ich habedabei als Grundsatz angenommen: dem uns aus demlinken Flügel umgehenden Feinde mit der Haupt-armee und dem Hohenloheschen Korps vereinigtentgegen zu gehen und selbigen anzugreifen, wo-bei sich aber unmöglich die Zeit wann und der Ort wodies stattfinden könnte, im Voraus bestimmen läßt.Während dieser Bewegung bleibt jedoch nichtsübrig, als unfern rechten Flügel RüchelschesKorps so lange zu refüsiren, bis nach einemauf dem linken Flügel geschehenen Schlage, der-selbe wieder degagirt werden könnte, welches um-gekehrt der Fall sein würde, wenn des Feindes ganzeMacht sich links gegen Euch und die Hessen wenden sollte,in welcher doppelten Voraussetzung die Versammlung dervereinigten Armeen bei Erfurt und Gegend auf jeden Fallsehr zweckmäßig und anpassend sein wird."

Nachdem nun die speziellen Anordnungen mitgetheilt worden,sagt das Schreiben weiter in Bezug auf das Rüchelsche Korps:Bei einem etwaigen Vordringen eines überlegenen Fein-des würden die avancirten Truppen sich auf Eisenach zurepliiren haben, weshalb die jenseitigen Höhen unter jederVoraussetzung, und bei etwaigen Seitenbewegungen, immergehörig stark besetzt bleiben müssen, um stets Meister vondem Defilee zu bleiben, dasselbe so lange als möglich zuvertheidigen und dem Feinde den Uebergang streitig zumachen. Wäre man dessenungeachtet dasselbe zu verlassengenöthigt, so würdet Ihr Euch über Kraula bis in dieGegend von Langensalza und die Unstrut zu repliirenhaben, bis Ich Euch mit der Hauptarmee zu degagirenoder Euch eine hinreichende Verstärkung zuzuschicken imStande sein würde-"

Ter Kurfürst von Hessen erhielt gleichzeitig Nachrichten vonden getroffenen Anordnungen, und wurde aufgefordert, im Falldes Eindringens eines überlegenen Feindes in Hessen, seine Trup-