ständen eine Redoute oder auch einen einfachen Graben auf-werfen. — Wenn der Feind sich Ihnen 'gegenüber mitweniger als 30,000 Mann zeigen sollte, so können Sie, nachVerständigung mit dem M. Ney, Ihre Truppen vereini-gen und ihn angreisen; steht er jedoch in einer Stellung,
- die er längere Zeit inne hat, so wird er dieselbe auch ge-hörig zu befestigen Sorge getragen haben. In diesem Fallbenehmen Sie sich mit Klugheit. — Zu Hof angekommen,muß Ihre erste Sorge sein, Verbindungen mit Lobenstein,Ebersdorf und Schleiß anzuknüpfen. Die Nachrichten,welche Sie nach dem Debouschiren bei Hof vom Feindehaben werden, werden Ihnen an die Hand geben, ob Siesich ein wenig an 'das Centrum heranziehen oder eineStellung etwas vorwärts nehmen sollen, um auf Plauenmarschiren zu können. Nach allem, was mir bis heutezugegangen, scheint es, daß, wenn der Feind überhauptBewegungen macht, diese gegen meine Linke gerichtet seinwerden, da er mit seinem Gros bei Erfurt stehen soll.Ich wüßte nichts, was ich Ihnen mehr empfehlen müßte,als mit mir sehr oft zu korrespondiren, um mich vonAllem zu unterrichten, was auf der Chaussee nach Dres-den vorgeht. Sie werden einsehen, daß es ein schönesGeschäft wäre, wenn wir auf diesen Platz Vordringen undein Bataillonsquarree von 200,000 Mann bilden könnten.Indessen das Alles erfordert einige Kunst und etliche Be-gebenheiten. Wenn Sie mir schreiben, so beschreiben Siemir auch genau die Oertlichkeiten, die Sie durchschrittenhaben, und die, welche der Feind einnehmen würde odereinnehmen könnte.
Die Stärke der auf diese Weise für den Feldzug disponibelgemachten Truppen betrug beim Beginn desselben wie folgt:
Das 1. Korps des M. Bernadotte:
Die Division des Generals la Raffiniere — 8-, 45.und 54. Linien-Regmt-, —