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Am 6. Oktober rastete die Hauptarmee in diesen Quar-tieren.
Am 7. Oktober rückte das Regiment Rudorf-Husaren vonder Avantgarde über das Gebirge vor und besetzte das Werra-thal mit Posten von Mansfeld oberhalb Meiningen bis Grum-bach, unterhalb Frauen-Breitungen; Patrouillen nach Ostheim undKalten-Nordheim. Die Jäger gingen über die Gebirge bis anden jenseitigen Hang und besetzten Bretterode, Herges, Trusen,Kl. Schmalkalden, Seligenthal, Flohe, Reichenbach, Näher- undSpringstillen, Steinbach, Viernau; die Füsiliere in Schmalkalden.Das Gros der Avantgarde nahm Kantonirungen in der Frontvon Rheinhardsbrunn bis Ohrdruf, das Quartier des Herzogsvon Weimar in Tambach.
Das Gros der Hauptarmee rückte, um dem HohenloheschenKorps Platz zu machen, rechts vorwärts gegen das Gebirge inenge Kantonnements, so daß die rechte Flügel-Division von Neu-kirchen (nördlich von Eisenach) bis Hayna, die Division des Cen-trnms von Wangenheim bis Gotha, die linke Flügel-Division vonGotha bis Mühlberg zu stehen kam. Die Reserve bezog Quar-tiere zwischen Gräfen-Tonna und Erfurt; Quartier des GeneralsGrafen Kalkreuth in Gebesee.
Der Herzog hatte wohl gewünscht, die Armee lagern zu kön-nen, allein von allen Seiten gingen Nachrichten ein, daß franzö-sische Offiziere mit Kaufmannspässen das Land bereisten, so daßes beim Lagern unmöglich schien, dem Feinde Stärke, Stellungund sonstige Maßregeln zu verbergen. Er erachtete es daher fürzweckmäßiger zu kantoniren, und die Dislokationslisten selbst derArmee geheim zu halten, wodurch es allerdings dem Feinde schwerwurde, bestimmte Nachrichten einzuziehen.
Während dessen hatten auch die übrigen Korps ihre ihnenvorgeschriebenen Bewegungen fortgesetzt. Das Hohenlohesche Korpshatte von Chemnitz mit den preußischen Truppen die Richtungauf Hof verlassen, am 29. die Gegend von Penig, am 30. Sep-tember die von Altenburg, am 1. Oktober Gera und am 2. dieGegend von Jena erreicht, wohin der Fürst das Hauptquartierverlegte. Die Truppen des Korps standen so am i. Oktober