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und für diesen Fall wolle er seine Truppen mit Unterstützungder Miliz so aufstellen, daß er die Franzosen von allen Seitenanfallen könne.
Am 3. Oktober wußte man im Hauptquartier zu Naum-burg mit Sicherheit, daß Napoleon in Würzburg eintreffen würde,daß eine Armee von 60 — 70,000 Mann an der fränkischenSaale zwischen Königshofen und Neustadt theils bivouakire, theilskantonire, daß an den Werken von Königshofen gearbeitet werde rc.Es schien dem Herzog von Braunschweig hiernach wahrscheinlich,daß Napoleon der preußischen Armee in der Besetzung des Thü-ringer Waldes zuvorkommen wolle, jedoch betrachtete er einen sol-chen Schritt keinesweges als bedenklich, indem er die Lage derArmee auch diesem Falle gewachsen ansah. Er befahl daher auchnur dem General Nüchel, von der Scheinoperation eines Theilsder Blücherschen Truppen durch Kassel abzustehen und dieselbenso eilig als möglich an sich heranzuziehen.
Am 4. Oktober verließen der König und die KöniginNaumburg und erreichten Nachmittags Erfurt, wohin der.Herzogvon Braunschweig bereits vorausgegangen, und der Fürst Hohen-lohe und General Nüchel zum 5. zur Konferenz eingeladen wor-den waren. —
Von der Hauptarmee war die Avantgarde unter dem Herzogvon Weimar am 1. Oktober aus der früher mitgetheilten Auf-stellung bei Buttstädt, Buttelstädt, Apolda rc., von der aus siebereits einen Posten von 30 Pferden Rudorf-Husaren unter demLieutenant Bremer nach Koburg detaschirt hatte, in eine Stellungbei Jena und Weimar und vorwärts, vorgegangen, während dasGros der Armee am l. und 2. Oktober aus den bisherigeilKantonirungen
mit der rechten Flügel-Division, Prinz von Ora-nien, die Gegend von Sömmerda, Neumark, Köl-leda rc.,
mit der Division des CentrumS, G.-L. GrafWartensleben, die Gegend von Buttstädt, Buttelstädt,Sulza rc-,
mit der linken Flügel-Division, G--L. Gras