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ben des Königs an den Kurfürsten von Hessen vom 8. Septem-ber, worin es heißt:
„ES ist zwar nicht Meine Absicht gewesen, geradezu feind-lich gegen die Franzosen zu agiren, da man indessen ausden bis jetzt eingezogenen Nachrichten von ihren Bewegungen mitGewißheit schließen kann, daß sie sich bei der Statt findenden Lageder Sachen in eine solche vortheilhafte Lage zu setzen suchen wer-den, daß es alsdann sehr schwierig sein würde, einen vielleichtnicht mehr zu vermeidenden Krieg mit vortheilhasten Aus-sichten führen zu können, so halte Ich eS für dringend nothwen-dig, mit Meiner Armee solche Stellungen zu nehmen, welche Michin den Stand setzen, Meine treuen Alliirten vor VerheerungenIhrer Länder zu schützen, und mit ihnen gemeinschaftlich zur Ab-wendung sowohl ihrer eigenen, als auch der dem nördlichenDeutschland allgemein drohenden Gefahr, kräftig zu agiren re."
In Folge der Anordnungen des mitgetheilten Entwurfs be-stimmte der Herzog von Braunschweig aus Magdeburg, wohiuer sich am 10- September begeben hatte, daß der General Rüchelvon dem hannöverschcn Korps zur Avantgarde der Hauptarmeenach Buttelstädt und Gegend abrücken lasse solle:
Das Grcnadicrbataillon Krafst, die Infanterie-RegimenterOwstien, vac. Borck, Herzog von OelS, Kunheim, das Füsilier-Bataillon Wedel, das Rcgmt. Beeren-Kürassiere, das l. Bataill.Pletz-Hnsaren, die ILpfündige Batterie Stankar und die Opfün-dige Reserve-Batterie Thadden.
Von diesen Truppen gehörte ein Theil bereits früher demhannöverschen Korps an, ein anderer Theil aber zu der Verstär-kung, welche vom Kalkreuthschen Korps über Sandow zu demGeneral Nüchel stoßen sollte und sich unter dem Herzog von Oclsnoch im Marsch befand, so daß die zugehörigen Truppen nochvor der Vereinigung mit dem hannöverschen Korps von demselbenwieder abgezweigj wurden.
Der Herzog von Brannschwcig bestimmte ferner, daß derGeneral Rüchel sich dergestalt einrichten solle, daß er zwischen dem16. und 20. September in der Gegend von Melsungen mit dem